Bei den kleinen Unternehmen geht fast ein Drittel der Fuhrparkentscheider (30 Prozent) davon aus, dass die firmeneigene Flotte wachsen wird. Bei den großen Unternehmen sind es 26 Prozent. Nur fünf Prozent hingegen befürchten eine schrumpfende Flotte. Mit der Aussicht auf wachsende Flotten geht aber auch die Erwartung eines höheren Kostendrucks einher: 70 Prozent der großen und 57 Prozent der kleinen Unternehmen gehen von einem höheren Kostendruck aus. Insbesondere bei den deutschen Firmen ermittelte die Studie zudem eine deutliche Bereitschaft, die Firmenflotte ökologischer zu gestalten: Über 80 Prozent aller Befragten in Großunternehmen geben an, spritsparende Fahrzeuge in ihren Fahrzeugpool aufnehmen zu wollen oder diese bereits zu nutzen. Hier liegen die deutschen Flottenentscheider weit vor ihren europäischen Kollegen, die diese Bereitschaft zu 55 Prozent signalisieren. Generell geben 81 Prozent der großen deutschen Unternehmen an, bereits ein konkretes Ziel zur CO2- Reduktion ihres Fuhrparks festgelegt zu haben. Außerdem hat in dieser Gruppe mehr als jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) Vorgaben zu CO2-Emissionen in der Dienstwagenrichtlinie verankert. Natürlich war auch E-Mobilität ein Befragungsthema: So sieht in Deutschland jedes vierte große Unternehmen (28 Prozent) generell Potenzial für den Einsatz von Elektrofahrzeugen und hat auch bereits entsprechende Bereiche für die Nutzung identifiziert. Europaweit liegt das Potenzial sogar bei 40 Prozent. In großen Unternehmen gehen die Befragten davon aus, dass Elektrofahrzeuge in den nächsten drei Jahren bereits einen Anteil von sechs Prozent ihres Fuhrparks ausmachen könnten. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass das grundsätzliche Interesse an Elektrofahrzeugen weiterhin ungebrochen ist. Mehr Ergebnisse aus dem CVO-Barometer 2011, für das über 3.300 Flottenentscheider in elf europäischen Ländern interviewt wurden, lesen Sie in im Juni-Heft der Autoflotte. (mp)