Oft sind ein ungeklärte Kratzer, eine Delle oder Beule der Grund für Unstimmigkeiten am Ende des Leasingvertrags zwischen dem Leasingnehmer und dem Leasingunternehmen oder auch zwischen Fahrer und Fuhrparkleiter. Damit dies nicht der Fall ist, hat der Corporate Vehicle Observatory (CVO) in einem Workshop in München über Kriterien der Fahrzeugbewertung in Theorie und Praxis informiert und ergänzend dazu die Broschüre mit dem Titel "Zustandsbewertung Leasingrückläufer" herausgebracht. Wichtigste Voraussetzung bei der Bewertung des Fahrzeugs am Ende des Vertrags sei ein transparenter Bewertungsprozess und Kriterienkatalog, in dem Art und Umfang von Abnutzungserscheinungen und Gebrauchsspuren oder auch nachzuzahlende Schäden klar definiert sind. Sind diese Punkte möglichst frühzeitig geregelt, so kann laut CVO die Fahrzeugübergabe ohne Streitereien und Diskussion über die Bühne gehen. Als einen weiteren Punkt nennt der CVO unter anderem, dass die Schadensfeststellung am Vertragsende immer von einer neutralen Gutachterorganisation durchgeführt werden sollte. Dies räumt willkürliche Vorwürfe aus dem Weg und schafft so weniger Raum für Diskussionen. Diese und weitere Tipps zur stressfreien Fahrzeugrückgabe finden sich in der Broschüre. Darin enthalten ist auch der TÜV-geprüfte Kriterienkatalog "Faire Fahrzeugbewertung" des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF). Bezogen werden kann das Heft auf der Homepage von Arval (www.arval.de). (sb)