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Das Kraftfahrzeuggewerbe rechnet für 2009 mit Umsatzeinbußen.
Kfz-Gewerbe rechnet 2009 mit Einbußen
Das Kraftfahrzeuggewerbe rechnet für 2009 mit Umsatzeinbußen. Die Branche wechsle von der Überholspur auf die mittlere Spur, sagte Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, anlässlich der Mitgliederversammlung am Dienstag (09.06.) in Erfurt. Die Erlöse aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie dem Service würden 2009 um rund zwei Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 129,5 Milliarden Euro liegen.
Rademacher begründete den Rückgang mit einem schwierigen Nutzfahrzeuggeschäft und einer verstärkten Nachfrage nach kleinen Modellen. Diese habe den Durchschnittspreis für Neuwagen bereits um 20 Prozent unter das Vorjahresniveau gedrückt und werde sich trotz des erwarteten Plus zum Jahresende bei den Neuzulassungen im Umsatz niederschlagen. "Wir haben einen gesättigten Automobilmarkt", betonte Rademacher. Für 2010 prognostizierte der Verband den Verkauf von "deutlich unter drei Millionen" Neuwagen in Deutschland. In diesem Jahr werden es Schätzungen zufolge noch bis zu 3,5 Millionen sein.
Auch der Beschäftigungsabbau in der Branche ginge weiter, so der Präsident. In den ersten drei Monaten seien drei Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen, unter anderem durch Fusionen und Kooperationen von Kfz-Betrieben. Derzeit beschäftigten die rund 39.100 Unternehmen rund 468.000 Menschen. (dpa)
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