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Autodiebstähle und -einbrüche

Kriminallitätsrate leicht rückläufig

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Die Zahl der Autodiebstähle in Deutschland ist leicht rückläufig.
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Zwar wurden 2016 deutlich weniger Pkw gestohlen oder aufgebrochen, trotzdem schlagen Diebe im Durchschnitt immer noch 340 Mal pro Tag zu. Entsprechend hoch sind die von den Versicherungen gezahlten Schadensummen.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 18.000 kaskoversicherte Pkw gestohlen, aus weiteren 106.000 wurden Teile wie Airbags oder Infotainmentsysteme gestohlen. Obwohl die Zahl der Fälle im Vergleich zu 2015 damit um acht Prozent rückläufig war, meldet die Schadenstatistik der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine gleichbleibend hohe Gesamtschadensumme von 518 Millionen Euro. Grund: Die Entschädigungen pro Fall sind angestiegen. Je gestohlenen Pkw zahlten die Versicherer im Durchschnitt 16.400 Euro (plus fünf Prozent), der Diebstahl eines elektronischen Bauteils kostete die Assekuranzen im Schnitt 4.100 Euro (plus 13 Prozent).

Einbezogen in die Statistik werden ausschließlich teil- oder vollkaskoversicherte Fahrzeuge, nur bei diesen wird ein Entwenden von fest montierten Teilen im oder am Auto entschädigt. Daher rät der GDV, keine losen Wertgegenstände im Pkw liegen zu lassen. Zwar werde im Falle eines Einbruchs eine zerstörte Scheibe ersetzt, nicht jedoch mobile Navis, Smartphones oder Laptops. (sp-x)

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