suchen
Beleidigung im Straßenverkehr

Lieber leise fluchen als den Finger zeigen

1180px 664px
Eine Beleidigung ist nach Paragraph 185 des Strafgesetzbuches eine Straftat, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden kann.
©

Dem Autonachbarn den Stinkefinger entgegen recken oder ihm einen Vogel zeigen: Nicht wenige Autofahrer tun das. Wird man angezeigt, kann das aber teuer werden.

Es gibt viele Gründe, sich im Straßenverkehr über andere Autofahrer aufzuregen. Wer sich aber zu einer Beleidigung – und dazu gehört auch eine typische Handbewegung – hinreißen lässt, der muss mit einer Geldbuße rechnen, wenn er angezeigt wird.

Eine Beleidigung ist nach Paragraph 185 des Strafgesetzbuches eine Straftat, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden kann. Üblich ist nach Angaben der DAS-Rechtschutzversicherung eine Geldstrafe, die durchaus hoch ausfallen kann. Für den "Stinkefinger" haben Gerichte Strafen zwischen 600 und 4.000 Euro verhängt.

Die Buße richtet sich nach dem Einkommen des Täters. Das Gericht berechnet sie in Tagessätzen, ein Netto-Monatsgehalt sind dreißig Tagessätze. Für Beleidigungen im Straßenverkehr werden meist Strafen zwischen zehn und dreißig Tagessätzen verhängt. Mit in die Bewertung hinein spielen die Umstände der Tat und, ob der Betreffende Erst- oder Wiederholungstäter ist. Punkte in Flensburg bekommt man für eine Beleidigung seit der Reform 2014 nicht mehr, da es sich nicht um einen sicherheitsrelevanten Verkehrsverstoß handelt. (sp-x)

360px 106px

Mehr zum Thema Recht:






Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Flottengeschäft

Ford mit Einpreisstrategie

Im Mai und Juni bietet der Kölner Autobauer seine drei großen Pkw-Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy zu einheitlichen Leasingraten an.


img
BMW M550d

Diesel-Dampfhammer

Diesel-Fans wird BMW auch vom neuen 5er wieder eine besonders sportliche M-Version anbieten. Die Neuauflage des extrastarken Selbstzünders ist druckvoller denn je.


img
Digital-Ausgabe

Autoflotte 5/2017 jetzt als ePaper lesen!

Schadenmanagement im Fuhrpark: In der Marktübersicht stellt Autoflotte 5/2017 33 Anbieter für die Abwicklung vor. Zudem klären wir, wann sich Outsourcing lohnt.


img
Skoda

Nachfolger des Yeti heißt Karoq

Nach Kodiaq nun Karoq: Skoda schafft eine einheitliche SUV-Terminologie und lässt den Namen Yeti fallen. Außerdem wächst das Einstiegs-SUV der Marke zum Modellwechsel...


img
Personalie

Torsten Harms geht zu Consense

Torsten Harms soll von Hamburg aus als Leiter Vertrieb die Geschäftsentwicklung des Schadenmanagers vorantreiben.