suchen
Kia

Elektrischer Soul ab September

1180px 664px
Starttermin klar: Den Kia-Stromer gibt es ab September zu kaufen. In welchen Autohäusern der Soul EV dann stehen soll, überlegt der Hersteller noch.
©

Die Koraner bringen ihr erstes E-Mobil im September auf den deutschen Markt. Für wie viel und wo, also an welchen ausgewählten Standortorten, sie den Stromer verkaufen wollen, steht aber noch nicht fest.

Wenn der Kia Soul EV im September in den Handel kommt, dürfte er rund 26.900 Euro (netto) kosten und damit knapp zehn Prozent unter dem Preis des E-Golfs oder eines BMW i3 liegen. Allerdings steht der Preis des ersten elektrischen Serienmodells der koreanischen Marke laut Kia-Deutschland-Geschäftsführer Martin van Vugt noch nicht endgültig fest. Van Vugt will beim Soul EV wert auf nachhaltige Kundenbindung legen. Nachträgliche Preissenkungen, wie sie etwa die Vorreiter der E-Mobilität Nissan oder Mitsubishi vornehmen mussten, will man den Kunden der ersten Stunde nicht zumuten. Schließlich verlöre deren Auto dann an Wert.

Anderseits kann es sein, dass sich die Batteriekosten weiter nach unten bewegen und dadurch Spielraum für günstigere Preise entsteht. Und zu teuer darf elektrische Mobilität auch nicht werden, soll sie auch nur einigermaßen erfolgreich sein.

Kia wird den Soul EV nicht bei allen Händlern anbieten. Wie auch andere Hersteller sollen sich bestimmte Händler auf den Umgang mit Strom im Auto spezialisieren. Van Vugt begründet das mit den zu erwartenden eher überschaubaren Stückzahlen der E-Modelle und den hohen Investitionen im Handel.

Interessantes Stromerpaket
Technisch kann der Soul EV überzeugen, denn die Kia-Ingenieure haben ein interessantes Paket geschnürt. So lassen sich die Koreaner von Zulieferer SK Innovation Batterien mit einer besonders hohen Energiedichte zuliefern. Die 192 Lithium-Ionen-Polymer-Akkus leisten 27 kWh. Zum Vergleich: Der Nissan Leaf verfügt über 24 kWh.

Gleichzeitig ist die Batterie mit 282 Kilogramm immerhin zwölf Kilo leichter als die des Japaners und reicht laut Kia für eine 200 Kilometer lange Strecke, wobei diese – wie bei allen E-Autos – in der Praxis deutlich kürzer ausfallen dürfte. Kia-Kunden bekommen zudem auch auf den Soul EV die markenübliche Siebenjahresgarantie bis 150.000 Kilometer. Und die gilt auch für die Batterie. (sp-x/kak)

360px 106px



Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Illegale Diesel-Software

Zulassungsverbot für Porsche Cayenne

Erst Volkswagen, dann Audi, nun Porsche: Auch beim Geländewagen Cayenne ist eine illegale Abschalttechnik bei der Abgasreinigung aufgetaucht. Das hat nun sogar Folgen...


img
Markenausblick Jaguar Land Rover

Auf dem Sprung zur Elektrifizierung

Die SUV-Strategie zwingt den britischen Autobauer zur stärkeren Elektrifizierung. Bis 2020 soll mindestens die Hälfte des Portfolios hybridisiert sein, fünf Jahre...


img
Abgasaffäre

VW will weitere Dieselmodelle nachbessern

Laut Konzernchef Matthias Müller will Volkswagen anbieten, die Emissionen bei 1,5 Millionen zusätzlichen Fahrzeugen zu reduzieren.


img
Kartellamt

Freigabe für Buchbinder-Kauf durch Europcar

Mit der Übernahme des Regensburger Anbieters rückt Europas Branchenprimus Europcar dem deutschen Marktführer Sixt dicht auf die Pelle.


img
60 Jahre Verkehrszentralregister

Das große Geschäft mit dem Fahreignungstest

Betrunken Auto gefahren, der Führerschein ist weg. Häufig bekommt man ihn nur über einen speziellen Eignungstest zurück. Darauf können sich Verkehrssünder mit Kursen...