suchen
14.03.2016 Mobilität

BMW prüft eigenen Mitfahrdienst

BMW prüft den Aufbau eines eigenen Mitfahrdienstes, der an DriveNow anknüpfen könnte.
© DriveNow

Einem Medienbericht zufolge denkt der Münchner Autobauer über ein eigenes Mitfahrangebot nach. Dieses könnte an das bestehende Konzept DriveNow anknüpfen.

BMW prüft den Aufbau eines eigenen Mitfahrdienstes. "Wir können uns vorstellen, unser Carsharing weiter auszubauen und in Richtung Ridesharing zu entwickeln", sagte der für Mobilitätsdienstleistungen zuständige Vorstand Peter Schwarzenbauer 'Spiegel Online'.

BMW betreibt bereits mit dem Autovermieter Sixt das Gemeinschaftsunternehmen DriveNow, bei dem sich angemeldete Nutzer auch für kurze Stadtfahrten BMW- und Mini-Modelle ausleihen können. An DriveNow könnte nun ein Konzept für Ridesharing - also Mitfahrgelegenheiten - anknüpfen. Wie das bei den Münchnern konkret aussehen könnte, sagte Schwarzenbauer zunächst nicht.

Für Furore in dem Bereich sorgt regelmäßig das US-Unternehmen Uber. Zahlreiche Privatleute finden mithilfe des Dienstes UberPOP über das Internet Fahrgäste, die sie dann wie private Taxis mit ihren eigenen Autos durch die Gegend kutschieren. In Deutschland ist der Fahrdienst UberPOP derzeit verboten, einem Gerichtsurteil zufolge verstößt das Prinzip gegen das Personenbeförderungsgesetz.

Uber bietet aber auch einen Service namens UberPool an, bei dem Autofahrer Mitfahrer auf Strecken mitnehmen sollen, die sie ohnehin fahren - der Grundgedanke einer klassischen Mitfahrzentrale. Dieses Angebot will Uber auch nach Deutschland bringen. "Uber wird sicher noch einmal einen zweiten Anlauf in Europa unternehmen", sagte Schwarzenbauer. Gebe es erst einmal einen Platzhirsch, lasse sich dieser nur schwer wieder verdrängen. (dpa)



Mehr zum Thema Carsharing:





Fotos & Videos zum Thema Carsharing

img

Opel Maven


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
E-Autos

Renault und Nissan glauben an schnellen Siegeszug

Nissans Modell Leaf und der Renaults Zoë verkaufen sich gut. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr.


img
Ford Mustang Facelift

Pony mit mehr Pepp

Ford hat den Mustang überarbeitet. Er sieht schneller aus und soll es auch sein. Vor allem aber wurde er elektronisch aufgerüstet.


img
Skepsis vor Roboterautos

Das Lenkrad bleibt wichtig

Autos können irgendwann alleine Fahren. So ganz trauen Autofahrer den Künsten künftiger Fahrzeuge nicht, aber man sieht Vorteile.


img
Fahrbericht Porsche Panamera 4 E-Hybrid

Die teure Art zu sparen

Mindestens 107.553 Euro verlangt Porsche für sein neues Öko-Flaggschiff Panamera 4 E-Hybrid. Dafür spart der Kunde ziemlich viel Sprit – vorausgesetzt er legt die...


img
Personalien

Generationswechsel bei Kroschke

Felix Kroschke und Mirko Dobberstein sind neu in der Geschäftsführung. Sie sollen die Unternehmensgruppe strategisch weiterentwickeln.