Saab: Neuer Partner aus China soll Rettung bringen

16.05.2011 13:07 Uhr
Laut der Saab-Mutter Spyker Cars wird Pang Da als Teileigner einsteigen und innerhalb eines Monats 30 Millionen Euro investieren.

Der akut vom Aus bedrohte Autohersteller Saab präsentiert zum zweiten Mal einen chinesischen Partner als möglichen Rettungsanker. Wie die niederländische Saab-Mutter Spyker Cars am Montag in Zeewolde mitteilte, will das Auto-Vertriebsunternehmen Pang Da als Teileigner einsteigen. Für dringend benötigtes Kapital zum Wiederanlaufen der Saab-Produktion werde Pang Da innerhalb von 30 Tagen zunächst 30 Millionen Euro und danach "unter gewissen Bedingungen" weitere 15 Millionen Euro bereitstellen. Spyker- und Saab-Chef Victor Muller hatte vor zwei Wochen eine Einigung mit dem Autohersteller Hawtai aus Peking verkündet. Hawtai zog aber kurz danach seine kurz- und mittelfristigen Zusagen wieder zurück. Im westschwedischen Saab-Werk Trollhättan mit 3.500 Beschäftigten werden seit Anfang April wegen Geldmangels keine Autos mehr gebaut (wir berichteten). (dpa)

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