Die Entscheidung für den Produktionsstandort des neuen Opel-Kleinwagens "Junior" ist gefallen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa erhält das Eisenacher Opel-Werk den Zuschlag für den Bau des kleinen Stadtflitzers. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Rüsselsheim nur mit, dass Opel-Chef Nick Reilly an diesem Donnerstag eine "wichtige Entscheidung zur zukünftigen Entwicklung des Opel-Werks Eisenach" bekanntgeben wolle. Das Thüringer Werk mit knapp 1.700 Beschäftigten macht sich seit längerem Hoffnung auf das neue Modell. Reilly hatte im Gespräch mit der Zeitschrift "auto motor und sport" (23. September) erklärt, der Wagen werde Anfang 2013 auf den Markt kommen. Mit dem "Junior" würde die 1992 eröffnete Autofabrik neben der Corsa-Produktion ein zweites Standbein erhalten und damit eine solidere Auslastung. Das neue Auto unterhalb des Corsa soll im Segment des Mini von BMW antreten. Aus Kreisen von Arbeitnehmervertretern war bereits verlautet, dass Eisenach im Standortwettbewerb mit dem Werk im spanischen Saragossa die Nase vorn hat. Laut früheren Medienberichten sollen rund 250 Millionen Euro in Thüringen investiert werden. (dpa)