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Freut sich über die positive Entwicklung: VMF-Vorstandsvorsitzender Michael Velte.
Restwerte steigen wieder
Der dramatische Preisverfall bei Gebrauchtfahrzeugen scheint voerst gestoppt. Das berichtet jetzt der Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementunternehmen (VMF) und beruft sich dabei auf den VMF-Restwert-Indikator, der monatlich aus einem Bündel von rund 10.000 Leasingfahrzeugen auf Basis von Eurotax-Schwacke-Preisen berechnet wird. Nachdem der Indikator im Januar mit 33,8 Prozent der ehemals unverbindlichen Hersteller-Preisempfehlung seinen Tiefststand erreicht hatte, scheint nun Besserung in Sicht.Im ersten Halbjahr lag der durchschnittliche Restwert eines Fahrzeugs wieder bei knapp über 35 Prozent (siehe Grafik in der Info-Box).
"Das ist erfreulich, doch unsere Langzeitstudie zeigt, dass der Wert der Gebrauchtfahrzeuge immer noch rund sieben Prozentpunkte hinter dem aus dem Oktober 2008 zurückliegt", sagt Michael Velte, der Vorstandsvorsitzende des VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet. Velte rät Fuhrparkverantwortlichen sich Restwertkalkulationen und die damit verbundenen Risiken genau anzusehen. Insbesondere bei Leasingverträgen spiele der Restwert in der Kalkulation eine wichtige Rolle, da Differenzen zum tatsächlichen Marktpreis - je nach Vertrag - unter Umständen zu Lasten des Leasingnehmers gehen. Besonders problematisch wird es dem VMF-Vorstandsvorsitzenden zufolge, wenn zu optimistisch kalkuliert wurde und der erwartete Restwert nicht erreicht werden kann. "Betriebswirtschaftlich saubere Kalkulationen gehören zum professionellen Fuhrparkmanagement. Wer anders handelt, ignoriert zukünftige Entwicklungen und lockt mit verführerisch niedrigen Leasingraten, die eine unerwartet hohe Unterdeckung am Vertragsende verursachen können", sagt Velte. (sb)
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