Schärfere Strafen für Drängler geplant

19.01.2005 16:37 Uhr

Zeitung: Bis zu drei Monate Fahrverbot möglich

Laut einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) will die Bundesregierung noch in diesem Jahr die Strafen für Drängler auf Autobahnen deutlich verschärfen. Bei grob verkehrswidrigen Verstößen plane das Verkehrsministerium die Anhebung der Geldbuße von 150 auf 250 Euro. Außerdem solle das Fahrverbot von bisher einem Monat auf drei Monate erhöht werden. Ab einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde sollten die neuen Bußgelder je nach Abstand 60, 100, 150 und im Extremfall 250 Euro betragen. Ein Fahrverbot soll nach den Plänen des Ministeriums zukünftig schon dann verhängt werden, wenn Drängler einen Sicherheitsabstand von 24 Metern unterschreiten. Bisher muss der Führerschein bei weniger als 16 Metern abgegeben werden. Auslöser für die Änderungen sind nach Informationen des Blattes die steigenden Unfallzahlen bei Kleintransportern. Die Fahrer dieser stark motorisierten und schwer beladenen Fahrzeuge würden in der Regel den erforderlichen Mindestabstand erheblich unterschreiten. Dem wolle das Ministerium durch eine Verschärfung der Strafen begegnen. (ng)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.