PSA: Schnelle Hilfe in der Not

26.01.2012 09:20 Uhr
In mehr als einer Millionen Autos der Marken Peugeot und Citroën ist das Notrufsystem an Bord.
© Foto: Peugeot

Bis 2015 soll er Pflicht werden: der "eCall" - das automatische Notrufsystem im Fahrzeug. Viele Peugeot-Kunden kennen die Technik bereits. So sind laut dem französischen Importeur mit dem Telematikdienst Connect seit mehreren Jahren die drei Funktionen "SOS" für einen Notruf, "Assistance" für die Pannenhilfe sowie "Fleet" für die Flottenüberwachung möglich. Seit 2010 meldet eine autonome Telematikbox, die aus GPS-Modul, europäischer SIM-Karte, Lautsprecher, Mikrofon und Notfallbatterie besteht, die Standortdaten an den Notrufempfänger. Sobald Sicherheitselemente wie der Airbag oder der Gurtstraffer aktiviert werden, wird das System aktiv. Ansonsten drückt der Fahrer die "SOS"-Taste am Armaturenbrett. Seit der Einführung von Connect im Jahr 2003 wurden damit über 4.800 Notfälle aktiviert, verrät die Löwenmarke in einer Mitteilung. Die Funktion ist bereits in mehr als 600.000 Autos in 13 europäischen Ländern möglich. Zusammen mit der Schwestermarke Citroën, die das System "e-Touch" nennt, soll das Heer der Autos mit dem Alarmsystem bereits bei über einer Million Einheiten liegen. Der Notrufdienst mit der integrierten Lokalisierung entspricht den Erwartungen der EU-Kommission hinsichtlich des "eCall"-Projektes, erklärt Peugeot und blickt der kommenden Pflicht gelassen entgegen. (rs)

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