Deutschlands größter Autovermieter Sixt sieht sich nach einem Umsatz- und Gewinnschub in den ersten neun Monaten auf Rekordkurs und hat seine Wachstumsziele für 2007 konkretisiert. Der operative Konzernumsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften von 1,2 Mrd. Euro im vergangenen Jahr solle um zehn Prozent zulegen. Den Vorsteuergewinn (2006: 121,6 Mio. Euro) will Sixt 2007 um bis zu 15 Prozent steigern. Das Unternehmen strebt weiterhin eine Preiserhöhung um zwei bis drei Prozent an. In den ersten neun Monaten erzielte Sixt einen Vorsteuergewinn von 110,9 Mio. Euro nach 97,2 Mio. im Vorjahr. Der operative Umsatz kletterte um 13,1 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro. Im dritten Quartal 2007 legte er besonders kräftig zu, und zwar um 18,9 Prozent auf 373 Mio. Euro. "Das war das beste Quartal in der Geschichte des Unternehmens", kommentierte Konzernchef Erich Sixt am Donnerstag in München. Der Geschäftsbereich Leasing weist laut Unternehmen für die ersten neun Monate einen Anstieg der Erlöse um 8,4 Prozent auf 275,8 Mio. Euro aus. Die schon länger angekündigte Preiserhöhung von bis zu drei Prozent solle nun umgesetzt werden, kündigte der Unternehmenschef an. "Wir werden sehen, ob uns der Markt folgt, aber auch die Konkurrenten haben mit steigenden Kosten zu kämpfen", sagte er. Wie sich die gestiegene Nachfrage nach Mietwagen im Zuge der Bahn-Streiks auf das Geschäftsergebnis auswirkt, konnte Sixt noch nicht beziffern. Erst wenn der Streik länger andauere, werde sich dies positiv in den Geschäftszahlen bemerkbar machen. Derzeit sei man an den Bahnhöfen zu 100 Prozent ausgelastet, sagte Sixt. "Es war sogar erkennbar, dass wir die Nachfrage nicht vollständig befriedigen konnten." (dpa/ng)
Sixt: Bestes Quartal der Unternehmensgeschichte
Anstieg der Erlöse um 8,4 Prozent im Geschäftsbereich Leasing / Gestiegene Nachfrage wegen des Bahn-Streiks