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Geldproblem

Für die Übernahme von Saab muss Spyker bis Mitte Juli über 53 Millionen Euro berappen
Spyker fehlt noch Geld für Saab
Neue Zweifel an der Saab-Übernahme: Dem kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker fehlt nach eigenen Angaben noch ein Drittel der mit dem US-Konzern General Motors vereinbarten Barzahlung über 74 Millionen Dollar. Spyker-Chef Victor Muller sagte der Zeitung "Svenska Dagbladet" (Stockholm) weiter, er habe "noch viel Zeit", das fehlende Geld bis zum 15. Juli zu beschaffen.
Schwedens Wirtschaftsministerin Maud Olofsson wollte die neuen Angaben nicht kommentieren. Muller selbst meinte, die Übernahme könne durchaus noch scheitern, wenn die Europäische Investitionsbank (EIB) möglicherweise Nein zu dringend benötigten Krediten sage.
Spyker hatte sich Ende Januar mit GM auf die Übernahme des schwedischen Herstellers mit knapp 3.500 Beschäftigten geeinigt. Muller verweigerte in dem Interview Auskünfte über die Finanziers des Kaufs. Er wollte auch nicht Stellung zu Medienberichten nehmen, wonach die russische Finanzgruppe Antonow als Spyker-Miteigner auf Drängen der US-Bundespolizei FBI wegen Mafia-Kontakten von jeder Beteiligung an der Saab-Übernahme ausgeschlossen worden sei. Olofsson bestätigte, dass sowohl die Regierung in Stockholm wie auch GM selbst eine Beteiligung Antonows als "erschwerend" für die Übernahme eingestuft hätten.
Saab hat in den letzten 20 Jahren als GM-Tochter fast durchweg Verluste produziert. 2009 fiel die Zahl der gebauten Autos auf 20.000 von vorher knapp 100.000. Spyker selbst stellt exklusive Sportwagen in extrem niedriger Stückzahl her. (dpa)
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(Foto: Archiv/Saab/Spyker/AHO-Montage)
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