Der Chef der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, hat vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) die Steuervorteile für Firmenfahrzeuge kritisiert. "Hohe Subventionen für Dienstwagen verzerren den deutschen Markt", sagte Resch im Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Montagsausgabe). Wenn ein Gewerbetreibender ein schweres, teures Auto kaufe, spare er mehr Steuern als beim Kauf eines kleinen und sparsamen Wagens. "Für einen Porsche Cayenne Turbo S bekommt man in sechs Jahren 54.000 Euro vom Finanzamt zurück. 49 Prozent des Preises trägt der Fiskus", rechnete der Umweltlobbyist vor. Deshalb würden Supersport- und Geländewagen immer häufiger auf Firmen und nur noch zu gut einem Drittel auf Privatpersonen zugelassen. "Wenn Firmen solche Autos wollen, sollen sie sie kaufen, aber der Staat darf das nicht bezuschussen", sagte Resch. (dpa)
Umwelthilfechef hadert mit Steuervorteilen für Dienstwagen
"Hohe Subventionen verzerren den deutschen Markt"