Verkehrsministerium will Lärmsünder härter bestrafen

25.10.2007 17:05 Uhr
autoradio
Magazin: Wer im Auto zu laut Musik hört, soll künftig 40 Euro Bußgeld zahlen.

Bericht: Wer im Auto zu laut Musik hört, soll künftig 40 Euro Bußgeld zahlen / Auch Punkte in Flensburg?

Das Bundesverkehrsministerium arbeitet an einer Verschärfung des Bußgeldkatalogs für Lärmsünder, die im Straßenverkehr zu laut Musik hören. Das berichtet die Zeitschrift "Auto Bild" in ihrer aktuellen Ausgabe. Sünder sollen demnach mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg bestraft werden. Im Gespräch seien 40 Euro Bußgeld und mindestens ein Punkt in Flensburg, berichtete das Magazin. Hintergrund ist den Angaben zufolge, dass zu laute Musik vom Verkehr ablenken und zu Unfällen führen kann. Es gebe aktenkundige Fälle, bei denen Autofahrer unbeabsichtigt Fahrerflucht begingen – sie hatten den Unfall wegen der lauten Musik nicht bemerkt. Darüber hinaus beschwerten sich zunehmend Anwohner über zu laute Musik. Nach Angaben eines Sprechers des Ministeriums in Berlin werden zurzeit Vorschläge zur Überarbeitung des Bußgeldkatalogs "geprüft". Konkrete Verschärfungen seien noch nicht absehbar. Laut geltendem Bußgeldkatalog drohen für unnötigen Lärm bei der Benutzung eines Kraftfahrzeugs zehn Euro Bußgeld. Punkte sind nicht vorgesehen. (rp/dpa)

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