Die Schaden- und Unfallversicherer rechnen in diesem Jahr mit einem Beitragsrückgang von knapp 0,4 Prozent. Das geht aus einer vorläufigen Hochrechnung für das Jahr 2007 hervor. "Die Schaden-Kosten-Quote wird sich voraussichtlich um sechs Prozentpunkte auf 97 Prozent verschlechtern und der versicherungstechnische Gewinn rund zwei Drittel geringer ausfallen als im letzten Jahr", sagte Edmund Schwake, Vorsitzender des Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin. In absoluten Zahlen wäre dies ein Rückgang des versicherungstechnischen Gewinns von 3,9 Mrd. Euro im Jahr 2006 auf 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2007. Vor allem in der Kraftfahrtversicherung habe sich die negative Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fortgesetzt. "Aufgrund der starken Wettbewerbssituation und dem damit verbundenen Prämiendruck rechnen wir mit einem Rückgang der Beitragseinnahmen von etwa 2,4 Prozent", sagte Schwake. Ursächlich für diese Entwicklung seien vor allem die Schäden durch den Orkan "Kyrill", der im Januar über Deutschland fegte. (ng)
Versicherer unzufrieden mit Erträgen
Dank Sturm "Kyrill" negative Entwicklung auch in der Kraftfahrtversicherung