Die milden Temperaturen im vergangenen Jahr haben den Pannenhelfern des ADAC erstmals wieder weniger Einsätze beschert. Die Zahl sank um zwei Prozent auf 3,81 Millionen, teilte der Club am Dienstag in München mit. Damit rückten die Gelben Engel und deren Straßendienstpartner 10.400 Mal am Tag zu liegengebliebenen Auto aus. 859.440 Mal musste der ADAC wegen entladener oder defekter Batterien Hilfe leisten. Damit blieb die Batterie mit rund 30 Prozent erneut die häufigste Pannenursache. Auf Platz zwei mit fünf Prozent folgten Reifenschäden, auf Platz drei lagen mit 4,3 Prozent defekte Generatoren. Trotz allgemein rückläufiger Pannenfälle stieg die Zahl der Autofahrer, die sich aus Unachtsamkeit aussperrten, um fünf Prozent auf 110.497. 38.419 Personen (plus 0,9 Prozent) ging der Sprit aus. 72 Mal mussten die Gelben Engel Fahrzeugbrände löschen – das waren 40 "Feuerwehr"-Einsätze weniger als 2006. (dpa/rp)
Weniger Autopannen dank milden Wetters
Gelbe Engel des ADAC rückten im vergangenen Jahr 3,81 Millionen Mal aus