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Ausgabe 03/2019

Reifen richtig lesen

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© AUTOFLOTTE

Reifen sind die wichtigsten Bauteile am Fahrzeug. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Und genau deswegen sollte ihnen besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Autoflotte verrät, was die Hieroglyphen bedeuten.

Vier handtellergroße Flächen sind die einzige Verbindung zwischen Automobil und Asphalt. Wenn die nicht stimmt, versagen im Ernstfall Assistenzsysteme, fahrerisches Können und Glück. Beim Pneu darf die Prämisse daher nie auf dem Preis liegen. Qualität zählt. Wer am Reifen sparen will oder muss, sollte auf kleinere Rad-Reifen-Kombinationen setzen und damit Ersatzkosten reduzieren und Komfort erhöhen. Felgen freuen sich ebenfalls über mehr Gummi, schützt dieses vor Bordsteinmacken und damit vor Folgekosten bei der Leasingrückgabe. Auf der Flanke finden sich die wichtigsten Infos über den Reifen. 235/55 R18 lautet die Dimension in unserem Beispiel. Der Reifen ist 235 Millimeter breit, hat eine Gummihöhe (Flanke) von 55 Prozent der Breite, also 130 mm, und ist ein Radialreifen (R) in 18 Zoll, was dem Felgendurchmesser entspricht.

Die Info-Flanke des Reifens

Die 100 steht für die Traglast, je schwerer das Auto, desto höher ist dieser Index. Das W gibt die maximal erlaubte Geschwindigkeit wieder und bedeutet in unserem Fall 270 km/h. Winterreifen sind oft bis 210 km/h zugelassen. Kennzeichen: H. Meist folgt das Reifenmodell, hier am Beispiel eines Continental. Die letzte Kennzeichnung "MO" bezeichnet eine spezielle Mischung für Mercedes. Vor allem Premiumhersteller lassen für die Erstausrüstung meist eigene Reifen entwickeln. Bei der Ersatzbeschaffung wird darauf kaum Wert gelegt, dabei wäre es auch sinnvoll, denn die Performance steigt.

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