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Geotab/Webfleet

Startschuss für "Commercial Mobility Recovery Dashboard"

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Das neue Dashboard zeigt, dass die Aktivität europäischer Flotten während der Pandemie auf ein niedrigeres Niveau gesunken ist als von Flotten in Nordamerika, sich Europa aber schneller erholt hat. Das kann Indikator für die allgemeine Geschäftsentwicklung in beiden Regionen sein.
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Ab nächster Woche liefern Geotab und Webfleet Solutions auf wöchentlicher Basis Zahlen und Updates zum Stand der gewerblichen Transportaktivitäten in Europa und in Nordamerika.

Die Telematik-Anbieter Webfleet Solutions und Geotab haben das gemeinsame "Commercial Mobility Recovery Dashboard" an den Start gebracht. Das Infoportal soll die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Nutzfahrzeugaktivitäten zeigen. Dazu führen die Kooperationspartner ihre Datenanalysen zusammen und wollen so Entscheidern in Wirtschaft, Regierung und Verwaltung einen tieferen Einblick in Zusammenhänge bieten.

Den Angaben zufolge werden insgesamt Daten von mehr als drei Millionen vernetzten Fahrzeugen von mehr als 100.000 Flottenkunden aus Europa und Nordamerika ausgewertet. Darüber hinaus zeigt das Dashboard, wie bestimmte Branchen, wie das Baugewerbe, gewerbliche Dienstleister und die Transportlogistik, von den aktuellen Krisenentwicklungen beeinflusst worden sind. Die Analyse erfolgt wöchentlich, die Vergleichswerte stammen aus der Zeit vor Corona.

"Unsere Welt ist momentan mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die es so noch nie gab. Darum ist es heute wichtiger denn je, in den engen Austausch zu gehen und das Thema der Zusammenarbeit zu stärken mit dem Ziel, das Gemeinwohl zu unterstützten", sagte Thomas Schmidt, CEO von Webfleet Solutions. Geotab-Chef Neil Cawse ergänzte: "Das Dashboard ist nicht nur ein Instrument, welches bei Maßnahmen zur einer Konjunkturbelebung nach Covid-19 Unterstützung bieten kann. Es zeigt auch, wie stark vernetzte Fahrzeugdaten bei gemeinsamen, globalen Bemühungen zum Ankurbeln der Wirtschaft helfen können – und das über Ozeane, Grenzen und Branchen hinweg."

Erste Ergebnisse der gemeinsamen Analyse zeigen die zeitliche Verzögerung des Covid-19-Ausbruchs in den beiden Regionen. So ging die Nutzfahrzeugaktivität in Europa seit Beginn der globalen Pandemie um bis zu 36 Prozent zurück, während die in Nordamerika nur um ein Fünftel abnahm.

Weitere nennenswerte Erkenntnisse:

  • Die Flottenaktivität in Europa erreichte in der Woche vom 18. bis 20. Mai 86 Prozent des normalen Niveause, in Nordamerika lag dieser Wert im vergleichbaren Zeitraum vom 19. bis 22. Mai bei 90 Prozent.
  • Das Dashboard macht schnellere Erholungsraten in Europa sichtbar, bei denen die Nutzfahrzeugaktivität im Vergleich zu Nordamerika ausgehend von ihrem Tiefpunkt schneller zunimmt.
  • Im Rahmen der Analyse wurde festgestellt, dass die Aktivitäten in Europa in den Zeiträumen vom 11. bis 15. Mai sowie vom 18. bis 20. Mai, Wochenenden und Feiertage ausgenommen, kontinuierlich, und zwar um 4,6 Prozent, zunahmen. Der Umfang der Aktivitäten in Nordamerika stieg im selben Zwei-Wochen-Zeitraum, Wochenenden und Feiertage ausgenommen, um 2,2 Prozent.
  • Deutschland ist das einzige Land in Europa, das seit Beginn der Pandemie die Normwerte für den kommerziellen Transport erreicht oder sogar übertroffen hat. Die geringste Aktivität wurde in der Woche vom 23. März mit einem Aktivitätsniveau von 90 Prozent gemessen. Am 19. Mai wurde bereits das gleiche Aktivitätsniveau wie vor Corona erreicht.
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