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Vimcar vernetzt 100.000 Firmenwagen

Digitale Mobilität

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Vimcar-Chef Schneider: "Wir verwalten mehr Fahrzeuge als die meisten deutschen Leasinganbieter."
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100.000 vernetzte Firmenwagen, 222 Millionen registrierte Fahrten: Vimcar entwickelt sich seit seiner Gründung 2013 rasant. Das Start-up zählt sich mittlerweile zu einem führenden Anbieter von Fuhrparklösungen für Mittelständler in der D-A-CH-Region.

Vimcar hat einen neuen Meilenstein erreicht. Das Connected Car Start-up hat zu Jahresebeginn seinen 100.000. Firmenwagen vernetzt. "Mittlerweile verwalten wir mehr Fahrzeuge als die meisten deutschen Leasinganbieter", sagte Gründer und Geschäftsführer Andreas Schneider einer Mitteilung zufolge. "Vimcar entwickelt sich gerade im rasanten Tempo zum digitalen Standardprodukt für den Mittelstand. Ich denke, dass die Corona-Pandemie diesen Trend noch beschleunigen wird".

Das Unternehmen ging 2013 an den Start. Seitdem haben sich die Berliner vom Fahrtenbuch-Spezialisten zum Anbieter von Fuhrparklösungen für Mittelständler in der D-A-CH-Region entwickelt. Inzwischen sind über 170 Mitarbeiter für Vimcar tätig. Die Software verwaltet hunderttausende digitale Fahrzeug-Dokumente, zum Beispiel Leasingverträge, Fahrtenbücher und Kostenbelege. Neben dem Mittelstand werden auch Kunden mit großen Fuhrparks, unter anderem von Deutsche Bahn, Allianz oder Free Now, betreut.

Angesichts dieses Wachstums verfügt Vimcar laut Schneider inzwischen über Deutschlands größten Pool an Mobilitätsdaten. Mehr als 222 Millionen Fahrten wurden bislang aufgezeichnet – die zurückgelegte Strecke lag bei 4.292.220.186 Kilometern. Das entspricht 5.583 Mal der Distanz von der Erde zum Mond und zurück.

Trotz Brexit und Corona: Expansion nach Großbritannien

Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Vimcar seit Sommer 2020 auch in Großbritannien aktiv. Schneider erklärte: "Die Kombination aus Corona und Brexit erfordert vorübergehend zwar mehr Geduld, Zeit und Investitionen, aber wir glauben an die langfristige Attraktivität des Marktes. Wir sind überzeugt, dass dieser antizyklische Schritt einen langfristigen Wettbewerbsvorteil darstellt." Frankreich, Italien und Polen seien die nächsten europäischen Zielmärkte.

Parallel zur Weiterentwicklung der eigenen Software setzt Vimcar auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. So bieten die Mobilitätsexperten gemeinsam mit UTA eine vernetzte Tankkarte an oder entwickelten mit dem Automobilzulieferer Witte eine integrierte Carsharing-Lösung. BMW-Kunden können Vimcar per Knopfdruck freischalten – ohne dafür eine zusätzliche Hardware im Fahrzeug installieren zu müssen.

Diese Kooperationen sollen den Mittelstand unterstützen, Vimcar noch einfacher in den Mobilitätsalltag zu integrieren, wie Schneider betonte. "In Kürze bieten wir eine Schnittstelle zu Werkstätten, um die Abwicklung von Schäden noch besser zu steuern. "Ein ähnliche Umsetzung sei auch mit Leasingunternehmen und Versicherungen denkbar. 

Die Zukunft des Firmenwagens sieht Schneider in dessen ressourceneffizienter Nutzung. "Wir haben die Daten und helfen damit unseren Kunden bei relevanten Fragen rund um E-Mobilität und Ressourceneffizienz." So könne etwa die Vimcar-Software genutzt werden, um den CO2-Ausstoß eines Fuhrparks zu analysieren. Eine Auslastungsanalyse identifiziere ungenutzte oder wenig rentable Firmenwagen und helfe, datenbasiert die Größe des Fuhrparks zu optimieren. Durch Software-gestützte Routenoptimierung können wertvolle Kilometer und Zeit eingespart werden. (red)

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