ALD International: Stärker präsent in Russland ...

31.10.2008 12:02 Uhr

ALD International: Stärker präsent in Russland und der Türkei

ALD International ist jetzt im Besitz sämtlicher Anteile der zuvor als Joint Venture geführten Filialen in Russland und der Türkei. Mit diesem Schritt möchte der markenunabhängige Leasing- und Fuhrparkmanagementanbieter seinen Expansionskurs in den osteuropäischen Wachstumsmärkten fortsetzen und seine internationale Präsenz festigen. "Vor allem Russland, aber auch die Türkei sind Märkte mit großem Geschäftspotenzial. Die Investition der ALD International in diese Länder schafft Synergieeffekte für alle 39 Niederlassungen weltweit", beschreibt Karsten Rösel (Foto), CEO der ALD Automotive Gruppe Deutschland, die globale Strategie der Konzernmutter. "Wir können unsere Kunden nun noch zielgerichteter bei der Expansion nach Osteuropa unterstützen", betonte der Deutschlandchef bezogen auf den heimischen Markt.

Leute heute

Jürgen Benz

(43) hat zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftsführer der point S Deutschland GmbH die Geschäftsführung der point S Development übernommen. Benz verantwortet damit die europäischen Aktivitäten aller 16 nationalen point-S-Gesellschaften.

Thomas Hajek

(47) zeichnet jetzt in der Turiner Zentrale für die neue Abteilung "Commercial Operations" der Fiat Professional SpA verantwortlich. In seiner neuen Funktion leitet Hajek die globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten des Nutzfahrzeugbereichs. Wer ihm als Verantwortlicher für leichte Nutzfahrzeuge für den deutschen und österreichischen Markt nachfolgt, hat Fiat noch nicht verraten.

Mario Schmidt

(39) Marketingleiter der Autorola Deutschland GmbH, hat das Auktionsportal verlassen, um sich neuen Herausforderungen im Finanzwesen zu stellen.

Tom Martens

(34, Foto) bislang Senior Key Account Manager bei Autorola, bekleidet jetzt bei der BCA Autoauktionen GmbH die neu geschaffene Position des Direktors E-Commerce. Auch neu bei BCA: Andreas Flugs (33) als Niederlassungsleiter in München.

Dieter Roth

(45, Foto) leitet künftig den Bereich Gutachten der Dekra Automobil GmbH. Der Fahrzeugtechniker löst Werner von Hebel (48) ab, der den zweitgrößten Dekra-Produktbereich auf eigenen Wunsch verlässt. Unfallanalytiker und Schadengutachter Roth war davor Niederlassungsleiter in Augsburg.

Alles in Echtzeit

Effiziente Prozesse: In puncto Schadenmanagement hat Alphabet zwei neue webbasierte Lösungen in petto.

Was das Thema Schadenmanagementprozess anbelangt, möchte der Fuhrparkmanagement- und Leasinganbieter Alphabet jetzt Fuhrparkleitern mit zwei innovativen, onlinebasierten Tools unter die Arme greifen. Dabei handelt es sich um die Lösungen "Einzelschadenreporting" (ESR) und "Gesamtschadenreporting" (GSR). Beide sollen vor allem das Monitoring und das Controlling innerhalb des Schadenmanagementprozesses erleichtern.

So kommen Kunden mit ESR in den Genuss eines onlinebasierten Track&Trace-Tools. Der Vorteil: Fuhrparkverwalter sollen jeden einzelnen Bearbeitungsschritt des Schadens live mitverfolgen und sich alle wichtigen Dokumente, beispielsweise Schadenmeldung, Polizeiberichte, Kostenvoranschläge und Rechnungen, jederzeit herunterladen können.

Und Alphabet geht mit GSR noch eine Ebene weiter. Laut offizieller Verlautbarung stellt das Web-Tool eine Aggregation sämtlicher Schadendaten eines Unternehmens in Echtzeit dar. Egal ob gerade finanzielle oder operative Aspekte interessieren – dank völliger Transparenz sollen sich die Schadendaten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten lassen. Beide Tools sind in Kooperation mit der AFC Auto Fleet Control GmbH entstanden.

"Der gezielte Einsatz der beschriebenen Tools beziehungsweise die durch diese Tools erzielte Transparenz ermöglicht innovative Versicherungslösungen und eine risikoindividuelle Tarifierung", erläutert Emil Karl Sänze, Leiter Vertrieb Alphabet Deutschland. Sein Unternehmen sei mithin bestens vorbereitet, um den Auswirkungen eines risikoadjustierten Pricings, welches nicht zuletzt durch die kommende Solvency-II-Verordnung seinen Niederschlag in der Versicherungswirtschaft finden werde, proaktiv zu begegnen.

Gesamter Prozess im Blick

Aber auch im täglichen Fuhrparkgeschäft dürften Flottenchefs den Einsatz der neuen Tools spüren. "Zusätzlich wird der Fuhrparkverantwortliche von rein administrativen, insbesondere zeitintensiven, koordinierenden Tätigkeiten befreit und kann sich über die Reporting-Tools mehr auf das Monitoring und Controlling seiner Schäden konzentrieren, um die Gesamtprozesse zu optimieren und Prozesskosten nachhaltig zu senken", so Sänze weiter.

Alphabet zufolge sind steigende Schadenkosten und -quoten, steigende Prämien und Sanierungsforderungen seitens der Versicherer der Grund gewesen, die Basisdienstleistung "Schadenmanagement" um die sogenannte "Aktive Schadenprozesssteuerung" (ASPS) zu erweitern. Schließlich führe eine schnelle Schadenregulierung zu einer deutlichen Senkung der Folgekosten eines Unfalls.

Wer sich konkret für ESR und GSR interessiert, kann auf der Alphabet-Website ein Tutorial aufrufen. RED

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