-- Anzeige --

Anordnung Tempo 30: Städte fordern mehr Möglichkeiten

Städte wünschen sich weniger Bürokratie für die Anordnung von Tempo 30 Zonen.
© Foto: picture alliance/Paul Zinken/dpa

Städte fordern ein leichteres Prozedere um an bestimmten Orten Tempo 30 Zonen anordnen zu können. Damit soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.


Datum:
02.06.2021
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Für mehr Verkehrssicherheit sollen Städte leichter Tempo 30 anordnen können. Das fordern die kommunalen Spitzenverbände in einem Bericht an das "Bündnis für moderne Mobilität", einer Runde von Bund, Ländern und Kommunen. "Wir werben dafür, dass wir Modellversuche erproben können", sagte der Städtetagspräsident, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), am Mittwoch.

Bislang müssten Gemeinden selbst für kleine Veränderungen häufig Gefährdungsanalysen anfertigen lassen, erklärte Jung. An Orten wie Altenpflegeheimen, Behindertenwerkstätten, Spielplätzen und Kreuzungen mit viel Radverkehr müsse es auch ohne teure Gutachten gehen.

Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach sich dafür aus, das Prozedere zu erleichtern. Es dürfe in den Gemeinden aber nicht generell Tempo 30 eingeführt werden. Auch Jung unterstrich, es seien weiter Hauptverkehrsstraßen mit Höchstgeschwindigkeiten von 50 oder auch 70 Stundenkilometern notwendig.

Scheuer sagte, die Verkehrssituation in den Städten werde komplexer, Fußgänger und Radfahrer bräuchten mehr Schutz. "Wir müssen noch besser werden bei den Schwächeren." (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.