Mit Blick auf die steigenden Kraftstoffpreise gewinnen Dieselmodelle zunehmend an Attraktivität. Wie aus dem aktuellen Benziner/Diesel-Kostenvergleich des ADAC hervorgeht, lohnen sich die meisten Selbstzünder bereits bei jährlichen Fahrleistungen von 15.000 Kilometern. Für "Wenigfahrer" mit rund 10.000 Jahreskilometern sei dies immerhin bei knapp der Hälfte der derzeit angebotenen Neuwagen der Fall. Bei 15.000 Jahreskilometern kann den Berechnungen zufolge beispielsweise ein Fahrer eines BMW 320d mit Partikelfilter gegenüber einem Besitzer eines BMW 320si ca. 1.600 Euro sparen. Beim Vergleich Audi A4 3,0 TDI und A4 3,2 FSI quattro (20.000 Kilometer jährlich) betrage die Ersparnis sogar 1.800 Euro, hieß es. Grund für die gestiegene Diesel-Rentabilität ist laut Autoclub zum einen der verstärkte serienmäßige Einbau von Rußpartikelfiltern, der zu einem höheren Wiederverkaufswert führt. Zum anderen treffe das im Vergleich zu 2005 deutlich höhere Spritpreisniveau die Benzinmodelle wegen ihres Mehrverbrauchs wesentlich härter. Dennoch gebe es Modellpaare, bei denen der Benziner die Nase vorn hat. Dies sei dann der Fall, wenn der Anschaffungspreis der Dieselvariante deutlich über dem der Ottomotor-Version liegt. Auch könne ein Selbstzünder durch die höheren Steuern und Versicherungsprämien sowie kürzeren Inspektionsintervalle in der Vergleichsrechnung schlechter abschneiden. (rp) Eine Tabelle der aktuell rentabelsten Dieselmodelle ist rechts in der Downloadbox abrufbar.
Hohe Spritpreise: Dieselmodelle werden immer attraktiver
Die meisten Selbstzünder lohnen sich laut ADAC bereits ab 15.000 Jahreskilometern / Mit Download