Peugeot will unter dem Label "Peugeot Professional" und mit einem veränderten Konzept im B2B-Bereich punkten. "Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen", so Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, zur Neuaufstellung der Geschäftskunden-Sparte. Veränderte Strukturen, ein erweiterter Mitarbeiterstab und ein gestärktes Händlernetz sollen die Franzosen in diesem Segment wieder weiter nach vorne bringen. Derzeit gibt es in Deutschland rund 100 Professional-Standorte, die sich gezielt an die Business-Kunden der Löwenmarke richten. Die rund 30 so genannten Professional Center in den Ballungszentren warten zudem mit verlängerten Öffnungszeiten, einem großes Angebot an Leih- und Ersatzfahrzeugen, einem Computer-Arbeitsplatz samt Internetzugang und diversen Vorführmodellen aus der Business-Line-Palette auf. Testfahrzeuge mit diversen Ein- und Umbauten stehen wiederum an allen Standorten bereit. Peugeot Professional setzt sich nun aus drei Abteilungen zusammen: Vertrieb Key Account, Vertrieb Kleinflotten und Nutzfahrzeuge sowie Vertrieb Gebrauchtwagen. 50 neue Verkäufer, zehn statt bislang fünf Vertriebsmitarbeiter und zusätzliche Key Account Manager für Großkunden , Elektromobilität, Taxi, Fahrschulen sowie Um- und Aufbauten sollen den Kunden dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im Vordergrund des neuen Konzepts stünden maßgeschneiderte Fuhrparklösungen, die Nähe zum Kunden, volle Mobilität dank Peugeot Assistence und Peugeot Rent sowie eine nachhaltige und wirtschaftliche Fahrzeugpolitik. 2011 will Peugeot Professional außerdem mit Connect Fleet ein neues, internetbasiertes Flottenüberwachungssystem auf den Markt bringen, das den Fuhrparkleiter über den Zustand, Verbrauch und die Wartungsintervalle seiner Flotte auf dem Laufenden hält. (sb)