Laut Auskunft des Auto- und Reiseclubs Deutschland (ARCD) hat Belgien seit März 2004 die Bußgelder für Verkehrsvergehen verschärft. Die Anzahl an "schweren Verstößen" sei im neuen Bußgeldkatalog von 14 auf über 80 gestiegen. Zudem müssen jetzt die Verkehrssünder mit höheren Strafsummen rechnen. Preis für "leichte Verstöße" wie Telefonieren am Steuer bzw. Nichtanlegen des Gurts: 50 statt 25 Euro. 150 Euro zahlen der Mitteilung zufolge die Fahrer, wenn sie einen "schweren Verstoß ersten Grades" wie die Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzungen um 10 bis 20 km/h begehen. Überschreitungen von über 40 km/h sowie Überholen auf der rechten Spur kosten 300 Euro. In schweren Fällen kommen zusätzlich Ordnungsstrafen oder Fahrverbote hinzu. Vorteil für ausländische Fahrer: Nur in schwerwiegenden Fällen bestehe eine gerichtliche Strafverfolgung, so der ARCD weiter. (ie)
Verschärfte Bußgelder auf belgischen Straßen
Verkehrssünder zahlen bis 300 Euro