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Ausgabe 09/2018

Naherholung

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© AUTOFLOTTE

Trotz Urlaubszeit steht der Flottenmarkt glänzend da. Vor allem die Marken des Volkswagen-Konzerns profitierten vom Aufwind.

_ So richtig ist auf die Entwicklung des Flottenmarktes derzeit kein Verlass. Lag dieser im Juni noch um fast zwei Prozent im Minus, legte er im Juli wieder um 6,7 Prozent zu. Kumuliert bedeutet das für die Monate Januar bis Juli 2018 glatte ein Prozent plus.

VW zurück im Plus

Insbesondere der Marktführer profitiert von der aktuellen Entwicklung. Nachdem sich die Marke VW in den letzten Monaten mehrheitlich im Minus bewegte, konnten die Wolfsburger im Juli einen satten Zuwachs von 24,2 Prozent einfahren. Kumuliert bedeutet das, dass VW nun bei einem leichten Plus von 0,2 Prozent liegt. Im ersten Halbjahr 2018 lag der kumulierte Wert noch bei -3,7 Prozent. Noch größer war das Wachstum im Juli bei Konzerntochter Seat (+46,2 Prozent), aber auch Audi (+11,4 Prozent) und Skoda (+13,6 Prozent) konnten deutlich mehr Flottenneuzulassungen auf sich verbuchen.

Opel im Minus

Von der positiven Marktentwicklung nicht profitieren kann dagegen Opel. Zwar liegt die Marke mit dem Blitz kumuliert immer noch starke acht Prozent über Vorjahr. Im Juli ging es aber mehr als elf Prozent abwärts. Der guten Entwicklung des Insignia standen deutliche Einbußen bei Astra, Corsa und Mokka X entgegen. Die neuen SUVs Crossland X und Grandland X konnten diese Lücke noch nicht füllen.

Ab nach oben Seat geht durch die Decke. Bis auf Alhambra und Toldeo sind alle Modelle im Plus - und das deutlich zweistelligWie gewohnt Eigentlich ist es schon fast klar, dass neue Skoda direkt in den (Import-)Top-10 auftauchen - so auch der KaroqUmkehr Bei Peugeot kehren die 208- Neuzulassungen auf ein Normalmaß zurück - das bekommt die gesamte Marke zu spürenRückkehr Der VW Passat liegt fast 40 Prozent im Plus. Damit verdrängt er Markenkollege Golf vom Modell-Thron

Top-10-Baureihen der Segmente Januar bis Juli 2018 - Flottentreiber auch in klassischen Segmenten

_ Klar, SUVs sind der Auto-Trend. Aber Achtung: Auch Modelle in traditionellen Segmenten heizen den Flottenmarkt weiter an. Beispiele gefällig? Opels Insignia geht durch die Decke, der neue BMW 6er kommt an, und der Ford Focus kommt sogar gegen Ende seines Lebenszyklus noch auf zweistellige Wachstumsraten.1 Außer dem Ford Focus trumpft in den Gesamt-Top-10 nur der VW Tiguan mit einem zweistelligen Plus auf. 2 Der Smart Forfour kann sein Flottenvolumen mehr als verdoppeln. Der Lohn: ein Platz in den Kleinstwagen-Top-10. 3 Wie in den Vormonaten entwickelt sich bei den Kleinwagen der Citroën C3 besonders gut. 115 Prozent plus sind ein eindrucksvolles Signal. 4 Oldie but Goldie: Lang hat es der Ford Focus nicht mehr bis zur Rente. Die Kunden kümmert es kaum, sie greifen weiter zahlreich zu - Platz fünf im Ranking der Kompakten. 5 Die Kompaktvans entwickeln sich durchwachsen. Der Renault Scénic führt mit 74,1 Prozent die Wachstumsriege an. 6 Bei den großen Vans liegt kein Top-10-Fahrzeug über Vorjahr. Am geringsten fällt das Minus noch beim Segmentführer Mercedes V-Klasse aus. 7 Während der Mokka X verliert, etabliert sich der Opel Crossland X im Segment der kleinen SUVs. Bleibt die Frage: Wann holt er den Mokka X ein? 8 Weiter auf dem Vormarsch bleibt der Skoda Kodiaq. Hier drängt mit dem Karoq ein kleiner Bruder nach. 9 Optische Kontinuität zahlt sich aus: Der Porsche Cayenne zeigt das stärkste Wachstum in den Top 10 der großen SUVs. 10 Der Opel Insignia ist in der Mittelklasse auf dem Weg nach oben nicht zu stoppen. 11 Der VW Arteon etabliert sich auf Anhieb in der oberen Mittelklasse. 12 Die Umbenennung des 5er GT in 6er GT verhilft der BMW-Baureihe zu neuem Schwung. 13 Als neuer Pick-up-Player mischt die Mercedes X-Klasse das Segment neu auf und liegt direkt hinter Technikspender Nissan Navara. 14 In den Top 10 der kleinen Transporter entwickelt sich der Mercedes Citan am besten ... 15 ... bei den großen Transportern ist es der Toyota Proace. cfm

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