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Stromer sind oftmals sinnvoll, aber auch unbekannt

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Stromer für den Flottenalltag: Für viele Fuhrparks würden die E-Fahrzeuge eine Alternative sein, nur wissen das längst nicht alle.
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Das Projekt "Shared E-Fleet" will die Flotten für Stromer öffnen. Eine Befragung zeigte nun die Potenziale, machte aber auch großes Unwissen deutlich.

Einer der ambitioniertesten Elektroflotten-Modellversuche "Shared E-Fleet", bei dem der Softwareanbieter Carano die Konsortialführerschaft inne hat, befragte nun 145 potenzielle Nutzer in zwei Technologieparks und einer Stadtverwaltung zum Einsatz von elektrisch betriebenen Dienstwagen im Flottenverbund. Das Ergebnis der vom Fraunhofer IAO erhobenen Studie ("Elektrofahrzeuge im Geschäftsumfeld"): Das Gros der Dienstfahrten bleibt im 100-Kilometer-Radius, was den Einsatz von Stromern möglich macht.

Allerdings fühlen sich die Befragten bisher noch nicht ausreichend informiert zu den Themen Reichweite und Ladung der E-Fahrzeuge, wie es in der Studie heißt. "Wie wir in Gesprächen mit Flotten-Kunden und Interessenten feststellen konnten, ist vielen Unternehmen noch nicht klar, wie der praktische Einsatz von Elektro-Fahrzeugen aussehen kann", erklärte Norman Natzke, Projektleiter Shared E-Fleet bei Carano Software Solutions.

Das Forschungsprojekt, an dem insgesamt neun Partner wie Siemens, der Stuttgarter Engineering Park, das Münchner Technologiezentrum und die Stadt Magdeburg beteiligt sind, will deshalb künftig die potenziellen Nutzer stärker über die Chancen der E-Mobilität aufklären. Bis Ende 2015 soll über Pilotprojekte das Thema E-Flotten vorangetrieben werden. (rs)

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