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Chevrolet/Opel

Bolt, das klingt nicht nur schnell

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Der Nachfolger des Spark EV wird in den USA für gut 30.000 Dollar angeboten und bringt eine hohe Reichweite mit. In Deutschland könnte er mit dem Opel-Blitz auf dem Kühler lossurren.
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Nicht der Sprint-Star stand beim Chevrolet Pate, sondern der Spark EV. Mit mehr als 300 Kilometern Reichweite wird der Stromer auch in Deutschland Fans finden.

Die Studie eine preisgünstigen Elektroautos mit großer Reichweite hat General-Motors-Tochter Chevrolet nun auf der Auto Show in Detroit (noch bis zum 25. Januar) präsentiert. Der Bolt EV Concept soll eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern bieten und in den USA lediglich 30.000 Dollar (rund 25.400 Euro brutto) kosten. Das Serienmodell könnte 2017 starten.

Der Bolt tritt dann die Nachfolge des nur in den USA und wenigen anderen Märkten angebotenen Kleinstwagens Chevrolet Spark EV an und soll dann weltweit vermarktet werden. In Deutschland, wo Chevrolet nicht mehr vertreten ist, könnte das Modell unter dem Opel-Logo auf den Markt kommen. Glaubt man der Studie, tritt GMs neuestes E-Mobil als kleiner Crossover an, größenmäßig zwischen dem Vorgänger Spark und dem Kompaktmodell Volt angesiedelt.

Auch preislich rangiert der Bolt rund 5.000 Dollar unterhalb des Volt, bietet allerdings anders als dieser auch keine Reichweitenverlängerung per Range Extender. Bleibt es bei den Herstellerangaben zur maximalen Fahrtdistanz pro Akkufüllung, würde man diesen aber auch gar nicht vermissen. Aktuell ist bei den meisten E-Autos bereits deutlich früher, nach knapp 200 Kilometern Schluss. Hauptkonkurrent Nissan Leaf – in den USA das meistverkaufte E-Auto – kommt nach Herstellerangaben aktuell nur rund 135 Kilometer weit in der US-Norm. Preislich liegen beide Modelle auf einem Niveau, kosten rund 30.000 Dollar, sind für den Käufer dank staatlicher Subventionen aber deutlich günstiger zu haben. (sp-x)

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