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Continental 24 und Bentayga Falconry

Zwei Sondermodelle von Bentley

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Bentley baut ein auf 24 Exemplare limitiertes Sondermodell des Continental GT
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Bentley tritt beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an. Passend dazu bauen die Briten 24 Sondermodelle. Mit dem Bentayga Falconry hat es die Marke zudem auf wohlhabende arabische Kunden abgesehen.

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist das wichtigste Langstrecken-Rennen für GT-Fahrzeuge und Tourenwagen. Bentley hat dieses Jahr gleich drei werksunterstützte Continental GT GT3 mit dem Bentley Team Abt ins Rennen geschickt. Die Briten nutzten diese Gelegenheit zudem, um ein neues Sondermodell aufzulegen, von dem passenderweise nur 24 Exemplare gebaut werden: den "Continental 24". Er soll im Juli ausgeliefert werden und kostet ab 210.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Zum Vergleich: Für einen Continental GT Speed ruft Bentley rund 178.000 Euro netto auf.

Die Spezial-Variante kommt in einer schwarz-gelben oder einer schwarz-roten Lackierung, die an die Rennwagen beim Langstreckenklassiker angelehnt sind. Allerdings ist auch eine gewöhnliche einfarbige Lackierung zu haben. Die schwarzen 21-Zöller können mit gelben oder roten Akzenten versehen werden. Carbon-Spiegelkappen und schwarze Bremssättel runden das Bild ab. Im Innenraum sollen eine nummerierte Plakette und zur Lackierung passende Farbakzente zusätzlich klarmachen, dass man in einem sehr speziellen Bentley sitzt.

Unter der Haube trägt das Sondermodell allerdings den bekannten W12-Motor, der hier 552 kW / 750 PS leistet, 115 PS mehr als im Continental GT Speed. Das Drehmoment liegt bei 1.000 Newtonmetern, in 3,5 Sekunden geht es aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 336 km/h erreicht. Das sind Werte, von denen die Rennversion des Continental nur träumen kann. Der GT3-Wagen muss mit 382 kW / 520 PS auskommen, wiegt allerdings mit 1,3 Tonnen auch knapp 1.000 Kilogramm weniger. Auf dem Nürburgring erreicht der Rennwagen damit maximal 270 km/h.

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Für die Falkenjagd

Spezielle Kundenwünsche erfüllt Bentley auch mit dem Bentayga Falconry. Mit der Sonderanfertigung wollen die Briten betuchte Araber locken, die der Falkenjagd frönen. Dafür hat sich Bentleys Veredelungsabteilung Mulliner einiges einfallen lassen. So befinden sich im Kofferraum zwei herausziehbare Boxen. Während die eine der Aufbewahrung von Erfrischungsgetränken dient, bietet die andere Platz für einige nützliche Ausrüstungsgestände der Falknerei. Handschuhe, Lederhauben, Fernglas oder ein GPS-Falkenortungsgerät kann man hier akkurat und übersichtlich einlagern. Zusätzlich befinden sich in einem kleinen Kästchen noch zwei Blöcke, auf denen die Greifvögel sitzen können. Für einen Block gibt es im Kofferraumboden eine spezielle Aufnahme, damit sich der Falke im Schatten des Gepäckabteils ausruhen kann. Die Aufbewahrungsboxen sind übrigens mit Kork verkleidet, wie auch eine Art Bügel, die einem Greifer erlaubt, auf der Mittelkonsole im Innenraum zu sitzen.

Darüber hinaus wurde der Falconry von Mulliner im Innenraum noch mit einigen Klavierlack-Applikationen aufgewertet. Als Höhepunkt bietet das Super-SUV im Armaturenbrett eine aus 430 Teilen bestehende Holzintarsie, die eine Wüstenlandschaft und einen fliegenden Falken zeigt.

Absatzziele und Preis? Bentley sagt zu beidem nichts, doch während erstere sehr bescheiden sein dürften, werden sich die Kosten auf sehr hohem Niveau bewegen. Bereits in der Zwölfzylinder-Basisversion kostet der Bentayga rund 170.000 Euro netto. (sp-x)

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