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Elektrifizierung bei VW

Zu ID kommen GTE und eHybrid

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Der neue Golf kommt auch wieder als GTE-Modell.
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Mit Elektroautos allein dürfte es VW schwer haben, seine CO2-Ziele zu erreichen. Die Wolfsburger setzen daher auch auf einen Ausbau ihrer Hybrid-Flotte.

Von Holger Holzer

VW setzt bei der Elektrifizierung seiner Modellpalette nicht nur auf die reinen Batterie-Autos der ID-Familie. In den kommenden Monaten wollen die Wolfsburger eine ganze Reihe neuer Plug-in-Hybride auf den Markt bringen, angefangen mit gleich zwei Varianten auf Golf-Basis. 

Bereits auf dem abgesagten Genfer Automobilsalon sollte die Neuauflage des Golf GTE Premiere feiern. Der elektrifizierte Kompaktsportler kommt im Laufe des Jahres und schließt dann mit seinen 180 kW / 244 PS leistungsmäßig zum Benzinermodell GTI auf. Daneben wird es erstmals eine zivilere Variante geben; das eHybrid genannte Modell dürfte mit seinen zwei Antrieben auf rund 200 PS kommen. Ergänzt wird das Angebot in der Folge durch den Touareg Hybrid R, der mit 340 kW / 462 PS das längsdynamische Ende des Portfolios bildet. Dazu kommen Plug-in-Hybridvarianten für den bald gelifteten Tiguan sowie für die Neuauflage der Passat-Ableger Arteon und Arteon Shooting Brake. Zusammen mit den bereits verfügbaren Modellen Passat GTE und Passat Variant GTE stehen dann in Deutschland acht Plug-in-Hybride zur Verfügung. 

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Weitere Plug-in-Hybride sind zunächst nicht angekündigt. Unterhalb des Golf ist der Bauraum für Zusatzbatterie und -technik nicht vorhanden, oberhalb des Touareg endet das VW-Sortiment. Auch ein Diesel mit Steckdosenanschluss ist nicht geplant. In der Karosserie eines Selbstzünder-Pkw ist zum einen noch weniger Bauraum vorhanden als bei einem Benziner, zudem spielt der Diesel außerhalb Europas und vor allem in China keine Rolle. So bleibt es hinsichtlich der Verbrenner-Komponente für die meisten VW-Hybride mit Ausnahme des Touareg R zunächst bei dem bekannten 1,4-Liter-Vierzylindermotor, der in unterschiedlichen Leistungsstufen und mit verschieden starken E-Motoren kombiniert wird, künftig sind auch Allradauslegungen mit einem zusätzlichen Elektro-Antrieb an der Hinterachse denkbar.

Große Reichweitensprünge über die zurzeit elektrisch möglichen rund 60 Kilometer sind bei den VW-Plug-in-Hybriden in der näheren Zukunft nicht mehr drin. Auch dort ist der enge Bauraum das begrenzende Element. Umso wichtiger, dass die künftigen Nutzer ihre Autos regelmäßig laden. VW setzt dabei vor allem auf leichtes Handling, ein angenehmes elektrisches Fahrgefühl und die niedrigeren Betriebskosten bei häufigem E-Betrieb.

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