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Ladeinfrastruktur

Netz-Ausbau ist 30-Mal zu langsam

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Die E-Auto-Infrastruktur wird ausgebaut - aber zu langsam.
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Rund 24.000 öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge gibt es aktuell in Deutschland. Bis zur geplanten Million ist es noch weit.

Die Zahl der E-Auto-Ladestationen wächst. Doch längst nicht schnell genug, legt man die Pläne der Bundesregierung zu Grunde. Zuletzt wurde für das Tagessoll ein ganzer Monat benötigt.

Der bislang erfolgreichste Monat, was die Schaffung von E-Auto-Infrastruktur angeht, war der November 2018, als 488 Stationen den Betrieb aufnahmen. Im vergangenen Jahr wurde die Bestmarke nicht ansatzweise erreicht, wie aus Daten der Bundesregierung hervorgeht, die der Bundestag angefragt hatte. Demnach war der stärkste Monat der März mit 313 Stationen. Im Schnitt nahmen monatlich knapp 270 Stationen den Betrieb auf.

Die von der Bundesregierung angekündigten eine Million Ladestationen bis 2030 sind in diesem Tempo nicht zu erreichen. Die FDP-Bundestagsfraktion hat berechnet, dass im Schnitt jeden Tag 244 Ladestationen fertig werden müssten, um das Ziel zu schaffen. Die Bundesregierung fördert den Bau mit bis zu 3.000 Euro pro Normalladepunkt. Für Schnellladepunkte bis 100 kW sind es 12.000 Euro, noch schnellere Lader werden mit bis zu 30.000 Euro bezuschusst. Das entspricht jeweils 60 Prozent der Gerätekosten. Zudem gibt es eine Förderung für den Netzanschluss von bis zu 50.000 Euro. (SP-X)

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