Die zum chinesischen Autokonzern Changan gehörende Marke Avatr hat mit ihrem Auftritt auf dem diesjährigen Pariser Autosalon ihre Europa-Ambitionen untermauert. Zu den auffälligsten Exponaten zählt das seriennahe Luxus-SUV Concept T09, das noch in diesem Jahr in China auf den Markt kommen soll.
Mit 5,29 Metern Länge gehört der T09 zu den stattlichen Vertretern seiner Gattung. Die monolithisch wirkende Karosserie setzt auf eine mächtige Front, edelsteinartig gestaltete Leuchten und eine Zweifarblackierung. Blickfang ist der sogenannte parametrische Kühlergrill mit 362 Elementen, die das Licht auf unterschiedliche Weise brechen. Auch ein Kristall auf der Motorhaube, beleuchtete D-Säulen und Türgriffe mit Kristalldetails unterstreichen den luxuriösen Anspruch.
Avatr Concept T09
Im Innenraum erwarten die Passagiere sechs Sitzplätze. In der zweiten Reihe sorgen zwei sogenannte Zero-Gravity-Einzelsitze für gehobenen Reisekomfort. Dahinter gibt es eine Sitzbank, die zwei weiteren Passagieren Platz bietet. Ein beweglicher Bildschirm unter dem Dach verwandelt den Fond bei Bedarf in einen rollenden Kinosaal. Darüber spannt sich ein extragroßes Panorama-Glasdach. Ebenfalls riesig ist ein sich nahezu über die gesamte Breite des Armaturenbretts reichendes Display mit verschiedenen Anzeige- und Touchflächen.
Beim Antrieb setzt Avatr auf die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotoren. Die stärkere Variante verbindet einen Zweiliter-Benziner mit drei Elektromotoren, die gemeinsam mehr als 1.000 PS leisten. Eine 71 kWh große Batterie soll rund 300 Kilometer rein elektrische Reichweite ermöglichen. Geht der Stromvorrat zur Neige, übernimmt der Verbrenner die Rolle des Generators. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h.
Für hohen Fahrkomfort und gute Manövrierbarkeit sollen eine Zweikammer-Luftfederung und eine Hinterradlenkung sorgen. Ob der T09 auch nach Deutschland kommt, ist noch offen. Avatr plant für 2027 den Einstieg in den europäischen Markt. Den Anfang machen Norwegen, Großbritannien und Spanien.