In Frühjahr bringt Dacia mit dem Duster sein sechstes Modell in Europa auf den Markt und bläst gleichzeitig zum Angriff auf Skoda Yeti & Co.. Der offroadtaugliche Rumäne verfügt über eine Bodenfreiheit von 200 Millimetern und einen Böschungswinkel von 30 Grad vorne und mindestens 35 Grad hinten. Angeboten wird das 4,31 Meter lange SUV sowohl mit Allrad- als auch mit Frontantrieb.
Bei der 4x4-Version haben die Kunden der Renault-Tochter via Knopfdruck die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fahrstufen: Im Auto-Modus rollt der Duster laut Hersteller kraftstoffsparend mit Frontantrieb über die Straßen. Lässt die Traktion nach, leitet die elektromagnetische Kupplung vom Allianzpartner Nissan den Rumänen zufolge einen Teil des verfügbaren Drehmoments vollautomatisch an die Hinterachse weiter. Bei extremen Witterungen, etwa auf verschneiten Straßen oder matschigem Untergrund, werden bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder übertragen. Im Gelände wiederum lässt sich das System manuell auf den starren Allradbetrieb umschalten (Lock-Modus/50:50). Alternativ kann der Fahrer den 4x4-Betrieb auch komplett abstellen und auf den Frontantrieb zurückgreifen.
Antriebsseitig stehen ein 1,6-Liter-16V-Benziner mit 110 PS sowie ein partikelgefilterter 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 85 PS und 105 PS zur Verfügung. Die CO2-Emissionen beziffert Dacia auf 140 g/km (Frontantrieb) respektive 150 g/km (Allradantrieb). (sb)