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Jaguar XE: Kräftig aufgemöbelt

Jaguar hat den XE geliftet.
© Foto: Jaguar

Jaguar putzt das Mittelklassemodell XE heraus: Vor allem im Innenraum glänzt und leuchtet die Limousine nun wie neu.


Datum:
06.03.2019
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Außen und vor allem innen überarbeitet geht der Jaguar XE im Juni in seine zweite Lebenshälfte. Während sich die Karosserie-Modifikationen an der Mittelklasselimousine im wesentlichen auf die übliche Front- und Heck-Kosmetik beschränken, präsentiert sich das Interieur des britischen Viertürers deutlich aufgemöbelt.

Unter dem bekannten Infotainment-Bildschirm in der Mittelkonsole gibt es künftig ein zweites Display für die Bedienung der Klimafunktionen, hinter dem Lenkrad wurden die analogen Uhren ebenfalls durch einen Bildschirm ersetzt. Dazu kommen nun auch ein Head-Up-Display, das HD-Grafik in die Windschutzscheibe projiziert, das Bild der Rückfahrkamera wird zudem im Innenspiegel dargestellt. Hinzu kommen eine Reihe kleinerer Änderungen wie ein neues Lenkrad, größere Ablageflächen und edlere Materialien.

Das Motorenprogramm besteht weiterhin aus den bekannten Vierzylindern, schrumpft aber auf drei Varianten zusammen. Die 2,0-Liter-Benziner gibt es mit 184 kW / 250 PS und 221 kW / 300 PS, einziger Diesel ist eine Variante mit 132 kW / 180 PS und zwei Litern Hubraum, die optional mit Allradantrieb kombinierbar ist. Nicht mehr im Programm sind die bisherigen Basismotoren, ein 200-PS-Benziner und ein 150-PS-Diesel. Auch der bisherige Top-Selbstzünder mit 177 kW / 240 PS fehlt.


Jaguar XE (2020)

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Preise steigen

Die Serienausstattung wurde gegenüber dem Vorgängermodell aufgewertet und umfasst nun unter anderem 18-Zoll-Felgen, Ledersitze und LED-Scheinwerfer. Durch das Ausstattungs-Upgrade und den Wegfall der Einstiegsmotorisierungen wird der XE teurer. Die günstigste Version gibt es nun für 36.722 Euro netto.

Mit der vergleichsweise intensiven Modellpflege soll der XE-Absatz neuen Schwung erhalten. Die 2015 eingeführte Limousine stand zuletzt im Schatten der erfolgreichen SUV-Modelle F-Pace und E-Pace. In Deutschland fanden sich 2018 lediglich 1.104 Käufer für den BMW-3er- und Audi-A4-Konkurrent. (SP-X)

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