Opel: Zwei Rückrufaktionen für den Insignia

14.12.2010 10:11 Uhr
Wegen Problemen am Fahrer-Airbag und am elektrischen Fensterheber müssen rund 3.600 Opel Insignia in die Werkstatt.
© Foto: Opel

Opel hat zwei Rückrufaktionen für frisch produzierte Insignia-Modelle gestartet. Die größere der beiden betrifft ca. 3.500 Einheiten des aktuellen Modelljahres, bei denen das Fahrer-Airbagmodul unzureichend befestigt ist und ersetzt werden muss. "Das Fahrer-Airbagmodul kann sich im Fall einer Auslösung – und nur dann – vom Lenkrad lösen", erklärte ein Opel-Sprecher gegenüber unserem Schwesterdienst asp-Online mögliche Konsequenzen. Der Werkstattaufenthalt dauert laut Opel weniger als eine halbe Stunde. Nachgearbeitete Fahrzeuge werden mit einem grünen Punkt auf der Oberseite des Bremsflüssigkeitsbehälters gekennzeichnet. Die zweite Aktion ist wesentlich kleiner, betrifft aber nicht nur den Insignia, sondern auch einige Astra J-Modelle. Bei insgesamt 113 im vergangenen Oktober produzierten Einheiten der beiden Baureihen muss der elektrische Fensterheber an der rechten Vordertür geprüft und - falls erforderlich - ersetzt werden. Grund ist eine mögliche Fehlfunktion des Einklemmschutzes. Für den Werkstattaufenthalt sind 45 Minuten veranschlagt. "Alle Fahrzeuge, die nachgearbeitet wurden, sind mit einem grünen Punkt auf der oberen Kunststoffkappe der Außenspiegelbefestigung (Astra J) bzw. auf dem Kopf der sichtbaren Schraube der Außenspiegelbefestigung (Insignia) gekennzeichnet", sagte der Opel-Sprecher. (ng)

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