Eine Abgabe für das Befahren der Innenstädte wird in vielen Ballungszentren als Maßnahme zur Feinstaub-Reduzierung diskutiert. Jedoch lehnen drei von vier Autofahrern die Einführung einer City-Maut ab. Das hat jetzt eine Umfrage der Dekra unter 1.500 Kraftfahrern ergeben. Allerdings würden 64,5 Prozent der Befragten eine City-Maut akzeptieren, wenn sie an anderer Stelle, etwa bei der Kfz-Steuer, entlastet würden. Laut Untersuchung sprachen sich 57,1 Prozent der Teilnehmer dafür aus, bei hoher Staubbelastung Fahrverbote für Fahrzeuge mit veralteter Abgastechnik zu verhängen. 85,0 Prozent gaben an, sie würden als Dieselfahrer einen Rußfilter nachrüsten, wenn sie dadurch von möglichen Fahrverboten befreit werden. Im Gegenzug begrüßen es über drei Viertel (76,0 Prozent) der Befragten, die Fahrer besonders schadstoffarmer Fahrzeuge zu belohnen, etwa durch eine geringere Straßengebühr. Jeder zweite wäre auch bei einer City-Maut bereit, häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. (rp)
Autofahrer sagen Nein zur City-Maut
Umfrage: Hohe Bereitschaft zur Rußfilter-Nachrüstung bei drohendem Fahrverbot