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Bridgestone will tausende neue Lademöglichkeiten in Europa: "Jedes Netzwerk hat seine eigene Strategie"

Bridgestone kooperiert mit EVbox beim Ausbau des Ladenetzes.
© Foto: EVBox

Autoflotte sprach mit Christophe de Valroger, Vice President Retail Operations bei Bridgestone, über die Kooperation mit dem Start-up und den Ausbau der neuen Ladeinfrastruktur.


Datum:
17.01.2022
Autor:
Rocco Swantusch/Autoflotte
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Von Rocco Swantusch/Autoflotte

Bridgestone hat im vergangenen Herbst mit EVBox einen neuen Partner präsentiert. Das gemeinsame Ziel ist es, in Europa bis zu 3.500 Ladeanschlüsse für das Einzelhandels- und Servicenetz von Bridgestone aufzubauen. Was genau dahintersteckt besprachen wir mit Christophe de Valroger, Vice President Retail Operations bei Bridgestone.

Was bedeuten die Pläne zum Ausbau einer eigenen Ladeinfrastruktur für die deutschen Standorte?

Christophe de Valroger: Wir setzen dies innerhalb der einzelnen Netzwerke so um, wie es für den Kunden am besten passt. Jedes Netzwerk hat dafür seine eigene Strategie, was bisweilen auch an den rechtlichen Fragen im jeweiligen Land begründet liegt. Beim Thema Flottenbetreuung wollen wir uns mit partnerschaftlichen Angeboten an die Kunden wenden, so wie wir es mit der Ankündigung getan haben, zusammen mit EVBox aktiv zu werden, um ein gemeinsames Ladenetzwerk aufzubauen.

In welchem Land hat man mit der Partnerschaft begonnen?

C. de Valroger: Die ersten Aktivitäten fanden bei unseren Marken in Spanien statt. Fuhrparkbetreiber kamen mit dem Wunsch auf uns zu, das Thema Laden anzugehen. Sie investierten vermehrt in Elektrofahrzeuge und suchten nach Angeboten unsererseits. Das heißt konkret Lademöglichkeiten für die Kunden zu schaffen, die auch über Nacht funktionieren und sich gleichzeitig um den Pannen- und Wartungsservice der E-Fahrzeuge zu kümmern. Diese Nachfrage betraf vor allem Flottenbetreiber, die urban zu finden sind.

Hier treffen dann zwei Welten aufeinander. Wie bekommt man die klassischen, Verbrenner-orientierten mit den neuen Services in ein Paket zusammen?

C. de Valroger: Diese Beobachtung stimmt natürlich. Alle neuen Angebote wie das Laden von E-Autos oder neue Abo-Modelle müssen am Ende auf die Gesamtrechnung mit allen Leistungen gebracht werden.

Im nächsten Schritt soll das Angebot dann auf die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, heißt es. Wie geht dies konkret?

C. de Valroger: Das ist ein zentraler Punkt unserer Kooperation mit EVBox. Die Nutzer haben nicht nur Zugriff auf unsere Ladeinfrastruktur, sondern können gleichzeitig das Ladenetz von EVBox mit derzeit über 230.000 Ladepunkten in Europa verwenden.

Wie kann ich mich Anmelden, um mein Fahrzeug an den Ladesäulen laden zu können?

C. de Valroger: Die Idee ist, eine White-Label-Lösung auf den Weg zu bringen, die dann auf die individuellen Anforderungen angepasst wird. Damit erhält der Nutzer Zugriff auf unser Ladenetzwerk wie auf das von EVBox.

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