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Corona-Krise: Mittelstand fährt rund ein Viertel weniger

Vimcar: In der Corona-Krise haben sich die gefahrenen Kilometer pro Strecke mit dem Firmenfahrzeug deutlich verringert.
© Foto: rh2010/stock.adobe.com

Mit den schrittweisen Kontakt- und Bewegungseinschränkungen in der Corona-Pandemie stand auch der Fuhrpark plötzlich mehr, als dass er sich bewegte. Das zeigen aktuelle Vimcar-Zahlen.


Datum:
30.04.2020
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An der Bewegungs-App wird noch geschraubt. Dass aber Zahlen ein Weg aus der Corona-Krise sein können, wird immer deutlicher. Wichtig ist dabei, dass diese anonymisiert sind. Dann helfen sie, das aktuelle Geschehen zu verstehen. Um den zwischenzeitlichen Stillstand, der sich auf den Straßen mittlerweile längst nicht mehr so anfühlt, greifbar zu machen, hat Vimcar die Bewegungsdaten aus dem Pool von über 90.000 Firmenfahrzeugen des Kundenstamms übereinandergelegt. Als Referenz wurde die Woche vom 17. bis 23. Februar 2020 gewählt – also die Woche vor Karneval.

Mit den schrittweisen Kontakt- und Bewegungseinschränkungen stand auch der Fuhrpark plötzlich mehr, als dass er sich bewegte. Die Arbeitswege mit dem Firmenwagen sanken Mitte März allerdings nur um gut 11,5 Prozent, die Zahl der zurückgelegten Strecken reduzierte sich zwischen 25 und 30 Prozent. Nach der Osterwoche gingen Arbeitswege (minus 26 Prozent) und Strecken (minus 29 Prozent) nochmal deutlich zurück.

Dass diese Strecken dann eher kürzer als üblich ausfielen, wird beim Blick auf die gefahrenen Kilometer deutlich: Dieser Wert sank zwischen Mitte März und Mitte April zwischen 38,4 und 49,2 Prozent. Seit Ende März pendelte sich dieses Niveau bei über 45 Prozent ein.

Dass die Pendelfahrten (Arbeitswege) weitaus weniger einbrachen als die Dienstreisen, liegt für Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider auf der Hand: "Viele Mittelständler können nicht einfach ins Homeoffice wechseln, entweder, weil ihr Geschäftsmodell es nicht zulässt, sie systemrelevant sind oder aber, weil ihnen die technischen Voraussetzungen für den Arbeitsablauf von zu Hause aus fehlen. Dahingegen fallen beispielsweise Kundentermine momentan oft aus oder werden online beziehungsweise per Telefon durchgeführt. Deshalb stellen wir hier einen weitaus größeren Einbruch fest." (AF)

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