Doppelter Nutzen Klare Spielregeln: Eine richtig aufgestellte Dienst-wagenrichtlinie bringt nicht nur dem Unternehmen selbst, sondern auch dem Mitarbeiter Vorteile.
Wie die aktuelle Arval-Studie „CVO-Barometer 2010 – Trends im Fuhrparkmanagement“ gezeigt hat, sind Mitarbeiter bei der Wahl ihres Dienstwagens relativ eingeschränkt. Sie wird meist im Rahmen einer Dienstwagenrichtlinie geregelt, die vor allem auf technische, betriebliche und hierarchische Aspekte eingeht.
Eine richtig aufgestellte Dienstwagenrichtlinie bringt aber nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Mitarbeiter Vorteile: Sie kann die Fahrzeugrückgabe klar regeln und durch Selbstbeteiligungsmodelle die Motivation des Dienstwagennutzers erhöhen.
Arval Deutschland rät deshalb, folgende drei Punkte beim Aufsetzen einer Dienstwagenrichtlinie zu beachten:
Einbindung aller Abteilungen im Unternehmen, die an Regelungs- und Genehmigungsprozessen beteiligt sind.
Gemeinsames Aufsetzen der Fahrzeugrichtlinie zur Auswahl des Dienstfahrzeugs sowie des Überlassungsvertrags zur Festlegung dienstlicher und privater Nutzungsumfänge durch Leasingnehmer und Dienstwagennutzer.
Anwendung eines Referenzkostenmodells.
„Werden alle verantwortlichen Entscheider aus der Personal, Finanz- oder Einkaufsabteilung sowie die Mitglieder des Betriebsrats frühzeitig in die Erstellung der Dienstwagenrichtlinie eingebunden, vermeidet man teure Fehlinvestitionen im Fuhrpark“, so Arval-Vertriebsleiter Reinhard Happel. „Basis für die gemeinsame Abstimmung sollte stets der Vollkostenansatz sein, der zu einer Balance zwischen Fahrermotivation und direkten Fuhrparkkosten führen kann. Wichtig ist festzuhalten, wie das Fahrzeug bereitgestellt, wie es finanziert und in welchem Prozess es verwaltet und zurückgegeben wird. Und: Auf Kostenseite sollte beachtet werden, welche Kosten anteilig vom Fahrer zu entrichten sind.“
Darüber hinaus ist es laut Arval empfehlenswert, dass die Fahrzeugrichtlinie als Teil der Dienstwagenrichtlinie Informationen über die dienstliche und private Nutzung sowie über die Mindest- und Höchstausstattung enthält. Dient das Fahrzeug als Arbeitsmittel oder Motivationsinstrument? Das Referenzkostenmodell kann beides: Es ermöglicht dem Fahrer, gegen Zuzahlung in eine höhere Fahrzeugklasse aufzusteigen oder die Fahrzeugausstattung aufzustocken und hält gleichzeitig die Fuhrparkkosten in überschaubarem Rahmen.
„Eine solche Dienstwagenrichtlinie wird allen Parteien im Unternehmen gerecht“, führt Happel aus. „Der Fahrer ist motiviert, da er einen Teil der Kaufentscheidung selbst trifft und das Fahrzeug auch im Hinblick auf seine privaten Ansprüche ausstatten kann. Und das Unternehmen kann die Kosten des Fuhrparks auf kostenoptimiertem Niveau linear gestalten.“
Zusätzlich sollte die Dienstwagenrichtlinie laut Arval klare Haftungsregelungen für Nutzungs- und Unfallschäden festlegen. RED
Sixt: sieben neue Stationen in Mexiko
Geschäftsreisende können nun auch in Campeche, Neucalpan, Monterrey und Cancun Mietwagen und den Service von Sixt nutzen. Die Fahrzeugflotte umfasst neben Klein- und Kompaktwagen auch geländegängige Allradfahrzeuge, SUV und Luxuslimousinen. Nach der Erweiterung – Sixt ging in Mexiko im September 2009 mit einem Franchisepartner an den Start – umfasst das Netz jetzt 19 Stationen.
Euromaster: Erster Franchisepartner geht an den Start
Euromaster setzt seine Expansion fort und baut sein bundesweites Servicecenter-Netz – bislang zu 100 Prozent im Besitz der Reifen-Räder-Service-Experten – nun auch mit Franchisepartnern aus. Diese führen ihren Betrieb unter dem Markenauftritt von Euromaster als eigenständige Unternehmer. Als erster deutscher Franchisepartner startete am 1. August Hammes Reifen- und Autoservice in Kaisersesch.
Fünf plus zwei
Daimler hat das für Kunden mit gültigem Mengen-rabattabkommen erhältliche KomplettService-Paket Flotte auf zwei weitere Baureihen ausgeweitet.
Nach A-, B-, C-, E- und R-Klasse ist das KomplettService-Paket Flotte neuerdings auch für die Mercedes S- und GLK-Klasse erhältlich.
Es beinhaltet für eine monatliche Rate von 50 Euro(S-Klasse) bzw. 30 Euro (GLK) für bis zu 36 Monate Laufzeit und 90.000 km Laufleistung folgende „Features“:
Alle Wartungsarbeiten nach dem ASSYST Service-System (inkl. Ölwechsel und Austausch von Kleinteilen wie Glühlampen)
Alle Verschleißreparaturen, wie Instandsetzung der Bremsen oder Stoßdämpfer- und Zündkerzenwechsel
Alle weiteren Reparaturen, wie zum Beispiel an Fensterhebern, bei Aggregateschäden oder der Austausch von Steuergeräten
Übernahme der entstandenen Abschleppleistungen
Mobilitätsgarantie bei Pannen durch Mobilo
Stellung eines Ersatzfahrzeugs, wenn die Reparaturzeit 49 Stunden übersteigt
Entsprechend den individuellen Bedürfnissen können bei allen sieben Modellreihen Gültigkeitszeitraum und Laufleistung optional auf bis zu 60 Monate verlängert respektive auf bis zu 200.000 Kilometer erweitert werden. RED