"Prüfung an der Tankstelle oder im Unternehmen – dazwischen gab es nichts. Der Markt teilte sich strikt in Anbieter für interne und externe Provider für die Führerscheinkontrolle und damit in pro und contra", beschreibt René Roeder, geschäftsführender Gesellschafter bei fleet innovation, die Ausgangsituation. Die nahm sein Unternehmen zum Anlass, zu versuchen, beide Systeme zu bedienen. Mit einer Lösung, die sowohl einen firmeninternes System beherrscht als auch auf öffentliche Prüfstationen zugreifen kann. Aus diesem Entwicklungsansatz entstand eine neue Anwendung, die fleet innovation am Dienstag vorstellte.
Die "fleet iD app" läuft auf gängigen Smartphones, die Betriebssysteme von Apple oder Android verwenden. Entscheiden sich Fuhrparkleiter für die App, stellt ihnen der Anbieter in Aussicht: Sie können das externe, öffentliche Prüfnetz mit über 2.500 Aral-Tankstellen zur Führerscheinkontrolle nutzen. Und es besteht die Möglichkeit, intern zu kontrollieren. Letztere Variante setzt nach Dienstleisterangaben voraus, dass man einen Mitarbeiter autorisiert hat, eine persönliche Sichtkontrolle des Führerscheins vorzunehmen. Mit dem Delegationsmodell bestimmt der Fuhrparkverantwortliche, wer prüfen darf, erklärt die Entwicklerfirma. Die "Prüfer" erhalten demnach einen speziellen Login für die App und können mit dem Smartphone den Hologramm-Barcode scannen und so die Führerscheinkontrolle sicher durchführen. Die Daten erfasst und aktualisiert dann das Managementsystem von fleet innovation, heißt von dem Unternehmen. Es bietet seit 2010 in Kooperation mit Aral die externe elektronische Führerscheinkontrolle an. (kak)