Autofahrer mussten in den letzten zwölf Monaten einen Preisanstieg der Waren und Dienstleistungen rund um den Pkw von 2,9 Prozent verkraften. Dies geht aus dem "Autokosten-Index" hervor, den ADAC und Statistisches Bundesamt gemeinsam nach jedem Quartal veröffentlichen. Damit habe sich die Schere zwischen Auto- und allgemeinen Lebenshaltungskosten, die gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen sind, weiter geöffnet, so der Verkehrsclub in einer Mitteilung. Der Index berücksichtigt sämtliche Kosten rund ums Auto. Dazu gehören u.a. die Preise für Neuwagen, die gegenüber 2003 um 0,6 Prozent gestiegen sind. Preistreiber Nummer eins sei jedoch der Kraftstoff, für den Autofahrer heute 7,2 Prozent mehr bezahlen als vor Jahresfrist. Weitere Teilbereiche (in Klammern der prozentuale Anstieg): Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (0,3), Reparaturen, Inspektion und Wagenwäsche (2,1), Garagenmiete (0,8), Fahrschule und Führerscheingebühr (0,3), Kfz-Versicherung (0,3), Kfz-Steuer (5,0). (ng)
Kosten rund ums Auto steigen überdurchschnittlich
"Autokosten-Index" geht in den letzten zwölf Monaten um 2,9 Prozent nach oben / Mit Übersichtsgrafik