Das Full-Service-Leasingunternehmen LeasePlan befragte 71 Fuhrparkverantwortliche zum Thema Risk Management und erhielt überraschende Antworten. So erklärten zwar rund 58 Prozent der Flottenchefs, dass Sicherheit in der eigenen Unternehmenskultur eine integrale Rolle spiele, im gleichen Zug verneinten dies aber auch 34 Prozent der Befragten.
Lediglich 31 Prozent der Flotten führte laut der Umfrage in den vergangenen zwei Jahren Risk-Management-Maßnahmen wie Fahrertrainings, Seminare oder regelmäßige Fahrerbesprechungen durch. Diese deutliche Zurückhaltung könnte hausgemacht sein. Denn nur knapp jeder zweite Fuhrparkleiter (48 Prozent) gab an, dass sich auf Grundlage des Reporting überhaupt Maßnahmen für ein professionelles Risk Management ableiten ließen. Dies könne zum einen an fehlenden Detailinfos oder an mangelnder Unterstützung der Flottenleiter für die Analyse liegen.
"Entscheidend für den Erfolg von Risk-Management-Maßnahmen ist, dass diese nicht pauschalisiert angewendet werden und losgelöst von den eigentlichen Schadenursachen stattfinden. Gießkannentrainings wirken sich negativ auf die Fahrermotivation aus, sich aktiv an solchen Maßnahmen zu beteiligen", fasste Gunter Glück, Geschäftsleitung Vertrieb und Kundenbetreuung bei LeasePlan Deutschland, zusammen und ergänzte: "Die Fuhrparkleitung bringt sich um die Chance, mit einer zielgerichteten Investition positive Effekte zu erzeugen." (rs)