Mit 107,4 Punkten lag der Autokosten-Index Ende des vergangenen Jahres nur noch ein Zehntelpunkt über dem für die allgemeine Lebenshaltung. Zu den Hochzeiten des Spritpreises hatte der Index im Oktober schon bei 110,2 und somit 3,6 Punkte über dem für die allgemeine Lebenshaltung gelegen. Im Vergleich zum Jahresende 2003 ergebe sich immerhin noch eine Preissteigerung für Autofahrer um 1,3 Prozent, teilte der ADAC heute in München mit. Zusammen mit dem Statistischen Bundesamt erfasst der Automobilclub alle Preise rund um das Auto. Im Jahr 2000 wurde der Index – ebenso wie der Index der allgemeinen Lebenshaltung – letztmalig auf 100 gesetzt und der Warenkorb überarbeitet. Seitdem sei Autofahren in Deutschland um 7,4 Prozent teurer geworden, hieß es. Neben den Benzinpreisen seien 2004 vor allem die Ausgaben für Reparaturen, Inspektionen und Wagenpflege angestiegen, und zwar um 2,2 Prozent. Keine Veränderung stellte der ADAC dagegen beim Index für die Neuwagenpreise fest. Kfz-Versicherungen seien sogar günstiger geworden. Hier liegt der Indexwert bei 98,4 Punkten, also niedriger als im Jahr 2000. (ng)
Spritpreis wirkt sich positiv auf Autokosten-Index aus
ADAC: Preissteigerung für Pkw-Fahrer um 1,3 Prozent