Tank&Rast: Zum Auftanken aufs Parkett

30.03.2004 13:49 Uhr

Haupteigner bereiten Teilverkauf vor

Die Autobahn Tank&Rast geht möglicherweise an die Börse. Medienberichten zufolge werde gegenwärtig eine entsprechende Option geprüft. Die Haupteigner des größten deutschen Betreibers von Tankstellen und Raststätten - Allianz, Lufthansa und die Investorengruppe Apax - bereiten den Teilverkauf des ehemals bundeseigenen Unternehmens vor, hieß es. Mit mehr als 750 Betrieben an der Autobahn - darunter rund 340 Raststätten - bietet das Bonner Unternehmen gemeinsam mit rund 330 Pächtern ein flächendeckendes Servicenetz, berichtete die Online-Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Das ehemals bundeseigene Unternehmen wurde 1998 privatisiert und seither stark modernisiert. Es gehört auch im gesamten Gastronomiegewerbe deutschlandweit zu den größten Anbietern. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern erwirtschaftete die Tank&Rast im Jahr 2002 rund 3,3 Mrd. Euro Umsatz, hieß es bei der FAZ. In Europa sind bereits einige Autobahnbetreiber an der Börse notiert, berichtete u.a. die "Financial Times Deutschland". So entstand in Spanien 2003 aus dem Zusammenschluss von Acesa und Aurea die Gesellschaft Abertis. In Frankreich ging Autoroute du Sud de la France (ASF) im März 2002 an die Börse, die portugiesische Brisa hatte bereits im November 1997 ihr Börsendebüt. Ältester und zugleich größter Autobahnbetreiber ist mit einem Straßennetz von 3.400 Kilometern die italienische Autostrade. (tc)

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