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Wenn jeder Cent zählt

Fuhrparkausgaben in der Krise zu reduzieren, senkt Kosten. Eine professionelle Beratung, die oft von der BAFA gefördert wird, hilft, Potenziale zu heben.


Datum:
01.07.2020
Autor:
AF
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Kleinere und mittlere Unternehmen sind von der Krise besonders betroffen. Kurzarbeit hat bei einigen Personalkosten Entlastung gebracht, Zuschüsse und KfW-Kredite helfen, Kosten zu stützen. Doch wie kann der Umsatzausfall aufgeholt und der Kredit zurückbezahlt werden? Daher geht es bei Unternehmen, die nicht im Fokus des Staates stehen, oft um jeden Cent.

Der Fuhrpark ist ein Kostenblock. Während des "Lockdowns" konnte mit manchen Leasing- und Finanzgebern zwar eine Stundung verhandelt werden, aber wenn es nun mit geringerem Umsatz weitergeht, sind die Kosten oft noch dieselben. Zeitliches Stilllegen des eventuell weniger genutzten Fuhrparks kann eine Option sein.

Beitragsfreie Ruheversicherung nennen das die Versicherer. Bekannt ist das bereits vom Saisonkennzeichen. Die ungenutzten Fahrzeuge sind weiterhin gegen Schäden durch Wettereskapaden (Hagel, Überschwemmung etc.) versichert und beispielsweise gegen Diebstahl. Selbstverständlich dürfen die Fahrzeuge nicht mehr bewegt werden und müssen sich auf einem umfriedeten Stellplatz oder in der Garage befinden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Informationen dazu auf www.gdv.de zusammengefasst und bietet auch telefonische Unterstützung. Aber auch der Anruf beim genutzten Versicherer ist sinnvoll.

30 Prozent Kostensenkung

Zu vermuten ist, dass der Fahrzeugbestand, der während der Krise ungenutzt auf dem Hof steht, teurer ist als ein Fuhrpark, den man sich nach der Krise zulegen würde. Nachlässe der Hersteller und Prämien vom Bund (Elektroförderung) "senken" die Preise bereits, wenngleich einige Hersteller zeitgleich die UVP anheben.

"Mit einem schlauen Konzept und einem ganzheitlichen Ansatz können Mobilitätskosten bis zu 30 Prozent gesenkt werden", verspricht das Beratungsunternehmen Trias. Dessen Fokus liegt auf Fuhrparks von bis zu 50 Autos. Die Experten haben letztes Jahr die App "Mein Fuhrpark" auf den Markt gebracht, die genau auf die Bedürfnisse dieser Fuhrparkbetreiber eingeht.

Geschäftsführer Jürgen Ohr meint:"Viele dieser Fuhrparkentscheider glauben, dass sie mit einer günstigen Leasingrate und einem subventionierten Servicevertrag gut ausgestattet sind. Da aber fängt die Einsparung erst an." In der Arbeit mit den Unternehmen, die ihre Pkw meist als Funktionsfahrzeuge einsetzen, ist den Fuhrpark-Profis von Trias aufgefallen, dass wesentliche Informationen oder gar Kennzahlen fehlen, anhand derer richtige Einsparungsentscheidungen getroffen werden könnten. Excel-Listen oder grobe Auswertungen vom Steuerberater reichen laut Experten nicht mehr aus.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Unterstützung durch professionelle Dienstleister, die vor allem große Flotten nutzen. Durch diese lassen sich nicht nur administrative Kosten senken, sondern durch deren Konditionen erhebliche Reduzierungen verwirklichen wie bei Leasingrücknahme, Fahrzeugvermarktung und Tankkarten. Hier kennt Branchenprofi Ohr Lösungen, bei denen Unternehmen durch die Nutzung dieser Möglichkeiten mehrere Tausend Euro einsparen konnten.

Seit April ist es möglich, über Trias ein Gesamtkonzept entwickeln zu lassen, das auch staatlich gefördert wird. Bei der Beratung werden vom Anschaffungsprozess über die Nutzungsphase bis zur Vermarktung bzw. Rückgabe alle Bereiche durchleuchtet. Nach Online-Interviews wird ein Beratungsbericht mit individuellen Maßnahmen erstellt, der zur Reduzierung der Fuhrparkkosten führen soll.

Trias ist eine Beratungsfirma, die bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gelistet ist. Dadurch können Fuhrparkbetreiber für die Beratung je nach Förderprogramm eine Unterstützung von bis zu 4.000 Euro der Kosten bekommen.

Weitere Infos: www.triastraining.de/fuhrparkberatung.

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