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Ausgabe 01/02/2019

Die AMG-Welt beginnt hier

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© AUTOFLOTTE

Affalterbach sagt: Small is beautiful und startet mit der neuen 4,44 Meter A-Klasse im Sport-Dress. Der A 35 AMG 4Matic markiert fortan den Einstieg in die Mercedes Performance-Welt. Der Preis ist heiß: 39.940 Euro.

Die kleinen Hochleistungsfahrzeuge hatten schon immer Fans - man denke an den Renault 5 Turbo - und werden immer welche haben. Laut AMG werden es sogar mehr - weltweit. Die alte A-Klasse gab es als A 45 mit bis zu 381 PS. Der Wagen verkaufte sich besser als die Zentrale vermutete. Obwohl der 45er für viele weit weg war - preislich und leistungsmäßig.

306 PS hat daher der neue A 35 AMG.

80 PS bis zum schwächeren A 250 und eben so viel nach oben zum kommenden A 45. Stets werkelt hier im Bug ein Zweiliter- Vierzylinder; im A 35 mit Turbo von Borg-Warner (400 Nm). Dank Twin-Scroll-Technologie gibt's schon ganz unten fülliges Drehmoment, das bis zirka 6.000 Touren kaum abebbt. Dann schaltet der Siebengang-Doppelkuppler flink aufs nächste Ritzelpaar und es geht bis 250 km/h. Freilich ist der A 35 keine Bestie, aber über Leistungsmangel klagt sicherlich niemand. Der Sound: okay; nicht zu leise, nicht zu krawallig.

Mehr als okay ist das Fahrwerk des stets allradgetriebenen Benz. Bereits das Standard-Setup wurde veredelt, verstärkt und auf Sport getrimmt. Dem adaptiven Chassis (AMG Ride Control) für 954 Euro gelingt der Spagat zwischen straffem Komfort und Sport, trotz 19-Zöllern (600 Euro). Auf Sport oder Sport+ kann man drücken, sollte es im Alltag aber nicht. Eine leichte Untersteuertendenz kann der mindestens 1.555 Kilogramm schwere A 35 nie verleugnen, auch wenn Allrad und Elektronik dagegen ankämpfen. Macht nichts, so weiß der Fahrer, dass bald Schluss mit lustig ist, ohne fies überrascht zu werden. Beim Kurvenräubern helfen die optional erhältlichen AMG-Performance-Sitze (ab 2.240 Euro). Und Halt braucht's im A35 AMG, der wohl meist schneller könnte als der Pilot am Volant. Wem's zu schnell wird, kann sich auf die Vier-Kolben-Bremsen mit 350er-Scheiben vorne verlassen - serienmäßig.

Wie in den anderen A-Klasse-Versionen gibt es nichts, was es nicht gibt - fast alles kostet jedoch extra. Als Empfehlungen gelten Car Play und Android Auto (250 Euro) und DAB+-Radio (200 Euro). Etwas unverständlich: LED-Licht fehlt ab Werk, 1.250 Euro werden fürs Matrix-Licht aufgerufen - kaufen. Wer beim Konfigurieren Ruhe bewahrt, kommt mit 46.000 Euro aus. Nicht an Bord sind dann Assistenzsysteme und wahrer Luxus. Wer die Helferlein zu schätzen weiß und auch sonst eher in die Vollen geht, landet für einen Rundum-Sorglos- A 35 bei 60.000 Euro. Dafür gibt es auch einen C 400 4Matic. Nicht ganz so kompakt, aber luxuriös, schnell und mit sonor klingendem V6 an Bord.

Testwagen

Mercedes-Benz A 35 AMG 4MaticPreise: ab 39.940 EuroR4/1.991 cm³ | 225 kW/306 PS 400 Nm/3.000 - 4.000 U/min | 7-G.-DKG 4,7 s | 250 km/h| 7,3 S |167 g/km 4.440 x 1.796 x 1.440 mm 370 - 1.210 LiterWartung: 12 Monate/25.000 kmEffizienz/Emission: D/Euro 6d-TempHK | TK | VK: 16 | 28 | 25Garantie: 2 Jahre/keine Begrenzung

50:50

teilen sich Vorder- und Hinterachse im Extremfall die Motorkraft. Meistens huscht auch der A 35 als Fronttriebler über den Asphalt.

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