suchen
Ausgabe 06/2019

Digitale Verzahnung

1180px 664px

© AUTOFLOTTE

Fern von SAP oder Oracle baut Community4you seine Fuhrparksoftware anhand einer eigenen Plattform auf. Das mobile Managen von zahlreichen Flottenaufgaben wird damit sehr einfach.

Zu jenen Anbietern, die bei der Fuhrparksoftware eigene Wege gehen, zählt Community4you aus Chemnitz. Die Sachsen greifen auf eine eigene Technologieplattform zurück, die als "comm.fleet" modulares Fuhrparkmanagement bietet. Das System sorgt vom mobilen Fuhrparkund Leasingmanagement über Fahrzeugdisposition und Einsatzoptimierung auch für Schaden- und Werkstattmanagement, Fahrzeugbeschaffung, Objekt- und Assetmanagement sowie GPS-Tracking.

Intelligente Fahrerportal-Apps

Doch damit endet die Reise nicht. "Die Community4you AG reagiert stets auf die neuesten Trends in der Digitalisierung und bietet Fuhrparkunternehmen eine Vielzahl an modernen Lösungen, um den Geschäftserfolg zu steigern. Der Einsatz unserer neuen intelligenten Fahrerportal-Apps eröffnet zahlreiche Optimierungspotentiale und hilft dabei, Prozesse effizienter zu gestalten, die Produktivität zu steigern und Kosten zu senken", erklärt Vorstand Uwe Bauch. Ein Beispiel dafür sind die neuen intelligenten und performanten Apps. So erfasst beispielsweise ein Nutzer alle anfallenden Barauslagen direkt vor Ort. Die Fahrzeugübergabe und -rückgabe funktioniert ebenso papierlos: alle relevanten Informationen wie Kilometerstände, Tankfüllung oder Angaben zum Fahrzeugzustand werden online registriert.

Die mobile Erfassung und Pflege von Stammdaten zu Fahrer und Fahrzeug erfolgt im Bereich Stammdaten, während der ortsunabhängige Zugriff auf alle relevanten Dokumente, zum Beispiel Zulassungsdokumente oder Versicherungsunterlagen zum Fahrzeug, im Bereich Dokumente unterstützt wird. Darüber hinaus stehen mit den Anwendungen Performance und Kosten mobil anwendbarer Reports zur Verfügung.

Damit werden Fahrzeuggesamtkosten analysiert oder das Ausgaben- und Nutzenverhältnis mit den Kosten von Referenzfahrzeugen der gleichen Klasse oder Referenzfahrten verglichen. Mit den Fuhrparksoftware-Produkten "comm.fleet" und "comm.mobile" soll aber auch die heute geforderte flexible Mobilität mit Elektround Hybrid-Fahrzeugen oder Carsharing gelingen, versprechen die Sachsen. Die Daten gehen dafür in die Cloud. Hier nutzt der Dienstleister eine Hybrid-Lösung: Die Kombination aus Private- und Public-Cloud, was die Sicherheit erhöht und den Datenschutzvorgaben entgegenkommt.

Diese Verzahnung unterschiedlicher Bereiche ist auch ein Zeichen der digitalen Prozesse im Fuhrparkmanagement. Für die Nutzer der Community4you-Lösungen sorgt die Technologieplattform"open-EIS" dafür, dass sich im digitalen Unternehmen alle Prozesse steuern und optimieren lassen - unabhängig von jeder Branche. Bauch begründet dies wie folgt: "Dank 'open-EIS' haben wir eine zentrale Intelligenz geschaffen, die ständig mit vielen Daten gefüttert wird. Die Software kann auf Basis dieser Daten die Prozesse im Fuhrparkmanagement optimieren und entlasten. Ab diesem Moment kann der Kunde vollständig von der 'Intelligenz' der Software profitieren."

Osteuropa im Fokus

Dieses Fundament soll Optimierung und Automatisierung von Vorgängen in großen Unternehmen mit dezentralen Flotten ermöglichen. Der Blick geht dabei auch in Richtung Osten. So gründete man im April eine Niederlassung in Tiflis.

360px 106px



Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Personalie

Marcus Scholz ist neuer Belmoto-Geschäftsführer

Mit dem früheren Europcar-Manager holen die Hamburger einen Top-Experten an Bord, der den Geschäftskundenbereich weiter definieren und ausbauen soll.


img
Fahrbericht Opel Grandland X Hybrid4

Der Kassenschlager wird leise

Opel rüstet den beliebten Grandland X zum Plug-in-Hybrid um. So wird aus dem SUV mit zwei zusätzlichen Elektromotoren ein Allradfahrzeug, das seine Stärken vor allem...


img
Unternehmen

Baywa Energie gründet neue Gesellschaft

Die hundertprozentige Tochter des Münchener Energieunternehmens soll sich auf CO2-optimierte Mobilität konzentrieren.


img
Sensoren in modernen Autos

Das Umfeld im Blick

Kamera, Radar, Laserscanner – moderne Autos verfügen über immer mehr Sensoren. Doch welche braucht es? Und was können sie?


img
Kollision mit öffnender Fahrertür

80 Zentimeter sind genug

Wer Radfahrer überholt, muss einen Abstand von mindestens 1,5 Meter halten. An parkenden Fahrzeugen reicht hingegen ein deutlich geringerer Sicherheitsabstand.