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Ausgabe 09/2018

Hände weg vom Auto!

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© AUTOFLOTTE

Wer auf großen Freiflächen seine Dienstwagen parkt, kann dieses Areal entweder einzäunen oder mit Hilfe von Videotechnik und Überwachungsteams die Fahrzeuge vor dem Zugriff Dritter schützen.

_ Ob Komplettklau oder Teilediebstahl, Nobelkarossen oder Kleinwagen, Neu- oder Gebrauchtfahrzeuge - mehr denn je haben organisierte Banden nicht nur Ausstellungsflächen von Autohäusern, sondern auch Parkplätze von Firmenflotten im Visier. Ihnen kommen kundenorientierte Konzepte mit rund um die Uhr begehbarem Gelände gerade recht. Besonders in unbewohnten Gewerbegebieten laden abgelegene Stellflächen Langfinger geradezu ein, aber auch in Stadtzentren treiben diese ihr Unwesen.

Handelt es sich bei der Beute um bereits verkaufte, jedoch noch nicht ausgelieferte Kraftfahrzeuge oder auch nur Teile davon, ist der Schaden gleich um ein Vielfaches größer. Denn dann schlägt nicht nur der Diebstahl in Form von lästigem Organisationsaufwand und eventuell steigenden Versicherungsprämien zu Buche, sondern auch der Imageschaden durch unzufriedene Kundschaft.

Spezialist

Allein aus versicherungstechnischen Gründen müssen sich Fuhrparkbetreiber mit großen Stellflächen mit dem Thema Güter- und Immobilienabsicherung beschäftigen und tun gut daran, dieses Feld Spezialisten statt Generalisten zu überlassen. Ein solcher Spezialist ist das Unternehmen Secontec mit Hauptsitz in Hannover. Der Dienstleister zählt inzwischen deutschlandweit rund 2.000 Kunden.

"Die Anforderungen beim Einbruch- und Diebstahlschutz steigen kontinuierlich. Unsere Auftraggeber erwarten heute nicht nur hochmoderne Aufnahmetechnik, sondern auch Gehäuseoptiken, die sich unauffällig in das Corporate Design der Marke einbinden lassen", erklärt Romuald Kowalik, Geschäftsführer bei Secontec. Die hierfür notwendige Flexibilität ist ein Grund dafür, warum die Hannoveraner ihre Hardware größtenteils selbst produzieren, statt zuzukaufen. Auch bei der technischen Ausstattung hat Secontec Besonderheiten zu bieten: Zum Einsatz kommen intelligente Video-Alarmsysteme, die die Besucher des überwachten Terrains vollautomatisiert als Freund oder Feind identifizieren können. Das geschieht mit Hilfe einer auf Algorithmen basierten Analyse der erfassten Bewegungsabläufe.

Beispielsweise passen gebückte Haltungen erwachsener Personen nicht zum klassischen Habitus kaufinteressierter Kundschaft. Zudem können tote Erfassungswinkel dank Wärmebildkameras ausgeschlossen werden. Ob das Außengelände frei zugänglich, umzäunt, umfriedet oder auf andere Weise mechanisch abgesperrt ist, spielt erfreulicherweise hierfür keine Rolle. Die Kameras werden auch in diesem Punkt individuell auf den Einsatzort justiert.

Geschultes Personal

Abgeschlossene Immobilien oder Parkflächen werden von Secontec ebenfalls videotechnisch überwacht."Steht das Außengelände bereits unter unserer 24-Stunden-Beobachtung, dann definieren wir im Gebäudeinneren nur noch besonders sensible Bereiche für die Installation von Bewegungsmeldern und Kameras. Hierzu zählen zum Beispiel Teilelager, Räume mit hochwertigen Diagnosegeräten und Spezialwerkzeugen, Bargeld- und Schlüssel-Tresore", erklärt Kowalik. Weil die Auswertung der Aufzeichnungen in Echtzeit erfolgt, sind die geschulten Servicefachkräfte der Leitstelle rund um die Uhr und an sieben Tagen pro Woche in der Lage, das Gefahrenpotential richtig einzuschätzen. Werden Situationen als gefährlich bewertet, leiten sie in Sekundenschnelle alle erforderlichen Maßnahmen ein, um mögliche Verbrechen zu verhindern: So erfolgt eine direkte Täteransprache per Lautsprecher in dem überwachten Objektbereich. Die akustische Aufforderung zum unverzüglichen Verlassen des Geländes führt dann erfahrungsgemäß zu einem wirkungsvollen Überraschungseffekt.

Der veranlasst sogar organisierte Diebesbanden dazu, ihr Vorhaben sofort abzubrechen und das Gelände meist überstürzt zu verlassen. Zeitgleich wird die Polizei vor Ort beziehungsweise auf Kundenwunsch auch ein zuständiger Werkschutz oder Wachdienst alarmiert. In den meisten Fällen bleiben die Kunden so unbeschadet von Fahrzeugdiebstahl, Vandalismus und Teileklau.

Geringe Schäden

Damit gelingt es Profis wie Secontec, die Schadenquoten merklich zu senken. Und obwohl damit die Reduzierung von Versicherungsprämien einhergeht, empfehlen namhafte Versicherer und Vermittler wie der Volkswagen Versicherungsdienst (VVD) ihren Kunden die Kombination aus hoch entwickelter Technik und menschlicher Fachkompetenz:"Unser Unternehmen hat seit 2009 immer öfter Berührungspunkte mit der Autohausabsicherung durch Secontec. Dem Konzept und den damit verbundenen Services können wir unsere uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Eine so umfassende Objektbeobachtung und rasche Gefahrenintervention ist mit regulären Wachdiensten und Videoaufschaltungen kaum möglich und bezahlbar", berichtet Thorsten Krüger, Leitung gewerbliche Versicherungen VVD. Bei Bedarf werden von der Serviceleitstelle weitere Gefahrenarten bearbeitet, die zum Beispiel durch Überfall, Feuer, Hochwasser oder Hagel entstehen können.

Vorbereitung

Um die Hard- und Software aus einer Hand installieren, nutzen und warten zu können, bedarf es nur weniger Vorbereitungen: Damit die Aufzeichnungen der Kameras für die Leitstelle und gegebenenfalls polizeilichen Ermittler qualitativ geeignet sind, ist nach Einbruch der Dunkelheit eine Außenbeleuchtung von rund zehn Lux in den relevanten Sichtfeldern notwendig. Zur Übertragung der Videos an die wachhabenden Service-Mitarbeiter wird zudem ein Business-DSL-Zugang mit fester IP-Adresse am Standort des Servers benötigt. Allerdings bedarf es hierbei keiner besonderen Bandbreite im VDSL-Bereich. Schließlich sind noch ein 230-Volt-Netzanschluss sowie Platz für einen Serverschrank mit den Maßen 80 x 80 x 120 cm (B x T x H) einzurichten.

Die Frage nach der Finanzierung ihres Sicherheitskonzepts beantwortet Secontec mit den beiden Optionen Kauf und Leasing. Letztere ermöglicht eine höhere Liquidität über einen Leistungszeitraum von meist 72 Monaten. Ohne Sonderzahlungen gehen die geleaste Hard- und Software nach der letzten Rate in das Eigentum des Auftraggebers über. Dann sind die Systemkomponenten aber längst noch nicht veraltet, sondern können mindestens weitere zwei bis vier Jahre eingesetzt werden. "Im Vergleich zu klassischen Wachdiensten ist unser umfassendes Angebot in der Regel vom ersten Tag an günstiger und amortisiert sich während eines Lebenszyklus voll. Im Vergleich zu den Kosten für konventionelle Sicherheitsdienste kann das bereits nach weniger als 24 Monaten der Fall sein", rechnet Kowalik vor.

Individualisierung - Eigene Lösung und Finanzierung

_ Rund 2.000 Kunden setzen bereits auf die Dienste der Firma Secontec. Kameraüberwachung, Videoanalyse, direkte Täteransprache und Alarmierung von Interventionskräften - diese vier "Zylinder" bilden bei Secontec den Kern des Sicherheitskonzepts.Im Ernstfall spielt ausgereifte Erfassungstechnik eine ebenso wichtige Rolle wie die Übertragung der Bilder zur hauseigenen Service-Leitstelle in Echtzeit. Hier sorgt das schnelle Reaktionsvermögen fest angestellter Fachkräfte dafür, dass die Schadenquoten und damit auch die Versicherungsprämien der Auftraggeber deutlich gesenkt werden. Secontec produziert seine Hardware fast ausschließlich selbst.Das hat den Vorteil, dass die Kameras und Systemkomponenten nach den individuellen Designvorgaben des jeweiligen Auftraggebers angepasst werden können. Die verschiedenen Finanzierungsoptionen sehen unter anderem ein 72-monatiges Leasingmodell vor. So gehen Hard- und Software mit der letzten Rate in das Eigentum des Kunden über. AH

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