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Ausgabe 07/2016

Viel Neues unter dem Blech

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© AUTOFLOTTE

Von außen zeigt sich der überarbeitete Audi A3 nur mäßig verändert, die wahre Weiterentwicklung steckt unter dem Blech des kompakten Ingolstädters.

_ Seit vier Jahren rollt der aktuelle Audi A3 vom Band, nun haben die Ingolstädter ihren Kompakten optisch wie technisch modernisiert. Von außen gibt er sich jetzt durch einen flacheren und breiteren Kühlergrill zu erkennen, die neuen Scheinwerfer beherbergen nun immer Xenon-Technik. Neben konventionellen LED-Scheinwerfern (824 Euro) gibt es erstmals Matrix-LED-Licht.

Mehr Assistenzsysteme

Innen fällt jetzt vor allem das Virtual Cockpit (ab 261 Euro) ins Auge. Das volldigitale und 12,3 Zoll große Kombiinstrument zeigt flexibel Tempo und Drehzahl, Navigationskarten oder weitere Infotainment-Inhalte an. Außerdem soll sich die nun flachere MMI-Menüstruktur an aktuellen Smartphones orientieren.

Mit dem Facelift halten zudem neue Assistenzsysteme Einzug in den Audi A3. Erstmals gibt es einen Stauassistenten, der bis 65 Stundenkilometer das Steuer übernimmt, automatisch stoppt und auch wieder anfährt. Daneben ergänzt ein Notfallassistent die Angebotspalette, der das Fahrzeug automatisch bis zum Stillstand bremst, wenn der Fahrer das Steuer trotz erfolgter Warnsignale nicht übernimmt. Parallel dazu bietet Audi mit Pre Sense Front einen Bremsassistenten mit erweitertem Fußgängerschutz an sowie einen Querverkehrsassistenten hinten, der Ausparkvorgänge unterstützt. Wie alle Audi-Modelle mit modularem Infotainmentbaukasten der zweiten Generation kommen mit Audi-Connect-Diensten ausgestattete A3 mit der Audi-Connect-SIM. Deren Nutzung ist bis zu drei Jahre kostenlos.

Insgesamt neun Motorisierungen

Im Zuge des Facelifts gehen im A3 auch neue Motoren an den Start. Als Basis-Benziner dient nun ein komplett neuer 1,0 Liter großer Dreizylinder mit 115 PS, dazu gibt es einen 150 PS starken 1,4-Liter-TFSI sowie einen völlig neu entwickelten 2.0 TFSI mit 190 PS. Als Diesel stehen ein 1.6 TDI mit 110 PS sowie ein 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS zur Wahl. Spitzenmodell ist der jetzt 310 PS starke S3 , alternative Antriebe bietet Audi in Form des A3 Sportback E-Tron mit 204 PS Systemleistung sowie in Form des A3 Sportback G-Tron mit 110 PS und laut Werksangabe mehr als 400 Kilometer Reichweite im Gasbetrieb.

Erste Fahrerfahrungen sammelten wir mit den 110 und 184 PS starken Dieseln sowie dem 190 PS starken Benziner. Der 184 PS starke Diesel ist äußerst spurtstark, im Efficiency-Modus stellt sich beim Gasgeben jedoch eine kurze Schubverzögerung ein. Seine Leistung untermalt der Top-Diesel allerdings mit einem kernigen Motorensound. Da fährt sich der 2.0 TFSI mit seinen 190-Benzin-PS naturgemäß deutlich ruhiger - und noch sportlicher. Nicht nur subjektiv hängt der äußerst laufruhige neue Otto- Motor nämlich noch einen Tick besser am Gas, was sich auch in den Beschleunigungswerten ausdrückt. Wer dennoch einen Diesel bevorzugt und diesen nicht überwiegend auf der Langstrecke einsetzt, der ist übrigens mit dem 110-PS-TDI gut bedient.

Alle Testwagen waren mit einer S-Tronic ausgerüstet, die kaum merklich schaltet und nahezu perfekte Schaltpunkte bietet. Außerdem überzeugten die Testfahrzeuge durch ein Audi-typisch hohes Verarbeitungsniveau und gute Materialqualität. Der neue Audi A3 startet ab Juli zu Preisen ab 19.580 Euro. Anstelle der bekannten Ausstattungslinien Attraction, Ambition und Ambiente stehen neben der Basisversion nun die Linien Sport und Design in der Preisliste.

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